Weltaidstag! – Aids wurde vor 28 Jahren entdeckt

Jeder Mensch hat ein Immunsystem, das die Aufgabe hat, Krankheitserreger im Körper unschädlich zu machen. Das Immunsystem bekämpft zum Beispiel Pilze, Viren oder Bakterien.

Wenn dieses System geschwächt ist, wird der Mensch schneller krank. Genau das passiert bei Menschen, die sich mit HIV angesteckt haben.

Das Immunschwäche-Virus macht es möglich, dass eigentlich harmlose Infektionen schwere Krankheiten auslösen. Damit sich das Virus nicht weiter im Körper verbreitet, müssen HIV-Infizierte viele Medikamente nehmen. Damit soll auch verhindert werden, dass bei dem Infizierten Aids ausbricht. Diese Krankheit ist nicht heilbar, deshalb soll der Ausbruch möglichst lange hinausgezögert werden. Übertragen wird das Virus vor allem bei sexuellem Kontakt über Sperma oder Blut. Deshalb ist es so wichtig, Kondome zu benutzen. Wer einen Freund umarmt oder küsst, kann sich nicht anstecken. Das Virus kann durch einen Test nachgewiesen werden.

Aids wurde 1981 als Krankheit erkannt. 1982 erkrankte der erste Patienten in Deutschland. Heute leben weltweit 33,4 Millionen Menschen mit dem Aids-Erreger im Körper. In Deutschland gibt es etwa 67 000 Infizierte.

-▷ So der Beitrag aus dem Hamburger Abendblatt mit der Überschrift „Aids wurde vor 28 Jahren entdeckt“.

Ich berichte nicht nur heute zu diesem Thema, in meinem Blog gibt es schon eine ganze Menge Beiträge und Wissenswertes zu diesem Thema.

-▷ So schreiben die Stuttgarter Nachrichten „Hilfsverbände kritisieren, HIV-Infizierte noch immer ausgegrenzt“ weiter ließt du in dem Artikel:

Prominente sprechen offen über Aids, spezielle Singlebörsen vermitteln Virusträgern einen neuen Partner. Die Immunschwächekrankheit scheint auf den ersten Blick in der Gesellschaft angekommen zu sein. Doch der Schein trügt, sagen Betroffene und Experten.und Elke Dietrich

Wenn Nadja Benaissa wie vor knapp einem Monat auf der Gala der Deutschen Aids-Stiftung offen über ihre Krankheit spricht, rührt das viele zu Tränen. „Ich heiße Nadja Benaissa, bin 27 Jahre alt, Mutter einer Tochter und HIV-positiv“, bekannte die No-Angels-Sängerin Anfang November in Berlin. Dann erzählte sie von ihrer kleinen Tochter, die selbst nicht positiv ist, aber auf dem Schulhof wegen der Krankheit ihrer Mutter gehänselt wird. Dass ein Kind nichts für die Krankheit seiner Mutter kann und das Mobbing von Betroffenen falsch ist, darüber ist man sich hierzulande grundsätzlich einig – zumindest in der Theorie.

„Bei uns herrscht zwar ein Diskriminierungstabu“, sagt Ulrich Heide von der Deutschen Aids-Stiftung. „Doch das stößt im unmittelbaren Umfeld oft an seine Grenzen.“ Macht etwa ein Kind Witze über Aidskranke, wird es in der Regel von seinen Eltern zur Ordnung gerufen. Wird aber bekannt, dass der Nebensitzer des Zöglings eine HIV-infizierte Mutter hat, ist es bei vielen Eltern vorbei mit der Solidarität. Und das, obwohl nur ein Prozent der Kinder von infizierten Müttern das Virus in sich tragen. […]

-▷ Focus Online dagegen fragt und schreibt in einem Beitrag „Aids-Vorbeugung, Wo bleibt die HIV-Impfung?“

Seit fast 30 Jahren suchen Forscher nach einem Impfstoff gegen Aids. Bisher endeten alle Erfolgsmeldungen in Katzenjammer. Das HI-Virus ist einfach nicht zu fassen.

Laut war der Jubel in diesem Herbst, als Wissenschaftler das Ergebnis einer HIV-Impfstudie mit 16 000 thailändischen Rekruten bekannt gaben: 30 Prozent weniger Absteckungsrisiko durch eine Immunisierung mit zwei kombinierten Wirkstoffen. Als Durchbruch in der Aidstherapie feierten einige Experten das Studienergebnis, als andere die Euphorie bremsten: Von den 8000 Geimpften waren nur 20 weniger infiziert als in der Placebo-Gruppe (insgesamt hatten sich 125 Männer im dreijährigen Studienzeitraum mit HIV angesteckt). Der Impfschutz hielt außerdem nur kurze Zeit an. Und selbst die Studienautoren hatten keine Erklärung für den Wirkmechanismus der Impfung, sofern er denn vorhanden war. Ob das Ergebnis des Massentests zumindest vorsichtigen Optimismus zulässt, wie Aidsforscher trotz des mageren Resultats hoffen, ist unklar.

Ernüchternde HIV-Impfforschung

Der Flop der jüngst veröffentlichen Studie ist der bisher letzte in einer Serie von Rückschlägen und Enttäuschungen in Hinblick auf eine Impfung gegen das HI-Virus, mit dem momentan 33,4 Millionen Menschen weltweit infiziert sind. Während die Therapie der unheilbaren Immunschwäche seit den 80er-Jahren gewaltige Fortschritte gemacht hat, tritt die Impfforschung auf der Stelle. Denn das HI-Virus ist anders als andere Viren.

„Es verändert sich besonders schnell und passt sich an alle Reaktionen des Immunsystems an“, sagt der Immunologe Georg Behrens von der Medizinischen Hochschule Hannover. „Gegen Grippeviren genügt es zum Beispiel, durch einen Impfstoff die Antikörper zu vermehren und sie so auszuschalten. An HI-Viren prallen Antikörper einfach ab.“ Das Virus hat sich auf seiner Oberfläche einen regelrechten Panzer aus Zuckermolekülen zugelegt, an dem körpereigene Abwehrzellen und Impfstoff-Antigene abperlen. […]

Und hier noch fix in eigener Sache zwei Links in meinem Blog von Lesern, Menschen mit dem HI-Virus.

-▷ HIV: Beitrag von Simon & David

-▷ HIV: Beitrag von meeno

2 Gedanken zu “Weltaidstag! – Aids wurde vor 28 Jahren entdeckt

  1. Karin Kehl schreibt:

    Neue Kampagne auf http://www.vergissaidsnicht.de gefunden ! Hast du Sex? Aber nur mit Kondom ! Alexander Becht, Ross Anthony, Collien Fernandes, Nova Meierhenrich, Kerstin Linnartz, Jochen Schropp, Vera int Veen, Karolin Peiter, Jo Halbig, Mimi Kraus und Gabrielle Scharnitzky sind die prominenten Testimonials der neuen Aids-Aufklärungskampagne.

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