HIV: Risikogruppe? – Viele Männer fühlen sich diskriminiert?

HIV-SchleifeNach dem Transfusionsgesetz dürfen homosexuelle Männer ihr Blut nicht für die Konservierung zur Verfügung stellen. Einige schwule Männer würden dieses scheinbar aber gerne machen wollen.

-▷ RP Online _ Viele Männer fühlen sich diskriminiert, Homosexuelle Männer dürfen kein Blut spenden

Täglich werden in Deutschland rund 15.000 Blutspenden benötigt – neue Spender werden immer gesucht. Lars-Haucke Martens würde gerne Blut spenden – doch obwohl er vollkommen gesund ist, ist sein Blut nicht gefragt.

Martens ist homosexuell. „Schwule sind von Blutspenden ausgeschlossen“, lautet seine Erklärung, die auf dem Transfusionsgesetz fußt. Homosexuelle Männer werden darin als Risikogruppe für HIV-Infektionen klassifiziert – ebenso wie Prostituierte und Drogenabhängige.

Die NRW-Grünen haben bei der Landesregierung angefragt, wie sie zu dem Thema steht. „Viele Schwule fühlen sich diskriminiert, unter Generalverdacht gestellt“, erläutert Barbara Steffens, stellvertretende Fraktionsvorsitzende. Vor allem dann, wenn ihr Sexualverhalten alles andere als riskant ist. […]

© RP Online / 2o.1o.2oo9


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Ein Gedanke zu “HIV: Risikogruppe? – Viele Männer fühlen sich diskriminiert?

  1. cologneman schreibt:

    Hallo Steffen,

    da gebe ich dir vollkommen recht, ich bin jahregang zur Blutspende gegangen nach meinem outing vor 12 jahre brauche ich es erst garnicht zu versuchen.

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