Wer Webseiten mit Kinderpornos anklickt, soll in Zukunft automatisch umgeleitet werden. Zwei Internetanbieter haben sich bereits dazu verpflichtet. Die Deutsche Telekom aber äußert rechtliche Bedenken – und lässt laut “Kölner Stadt-Anzeiger” die Familienministerin abblitzen.
So der Beitrag unter Spiegel-Online.
Auch auf anderen Seiten im Internet kann man zu dem Thema weiteres lesen, u.a. AFP schreibt:
Die Deutsche Telekom als Internet-Provider verweigert angeblich die Sperrung von kinderpornografischen Websites. Die Telekom fordere etwa die Zusage für eine Gesetzesinitiative, die den Firmen mehr Rechtssicherheit geben soll, berichtet der “Kölner Stadt-Anzeiger” unter Berufung auf einen internen Vermerk des Bundesinnenministeriums. Insbesondere habe sich die Telekom bisher “nicht dazu durchringen können, für den Fall, dass eine kinderpornografische Website angewählt wird, dem Nutzer (…) eine Stoppseite anzuzeigen”, heiße es in dem Vermerk. Lediglich Einzelgespräche mit Vodafone und Kabel Deutschland seien positiv verlaufen. […]
Aber hatten wir nicht schon einmal das Thema mit dem Seiten sperren im Internet gehabt. Wenn du hier schaust in meinem Blog unter „Bevormundet Arcor seine Kunden? #1“ – vom 12.09.2009 und auch hier „Bevormundet Arcor seine Kunden? #2“ – vom 15.09.2007.
Weitere Links dazu im Internet auch:
- der Newsticker.de schreibt: Telekom will Kinderporno-Seiten nicht sperren
- die Mitteldeutsche Zeitung meint: Telekom blockiert Internet-Sperre
- Kölner Stadt-Anzeiger schreibt: Kinderpornos bleiben online
Na dann werde ich die Tage mal weiter im Internet schauen, wie das Thema weiter geht. Sollte ich was neues finden, werde ich die Links sofort übernehmen.