Urlaub, Strand und EREKTION

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Manch einer hat auch am Strand so seine Freude – ob ER einen schönen Traum hat? Also ich muss staunen, wieso er die Latte versteckt – Ist dir so etwas schönes auch schon am Strand passiert? Erzähl mal – oder zeig es uns :o )

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Impotenz – «Der Penis ist die Fahne des Herzens»

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Impotenz, Erektionsstörung, erektile Dysfunktion: Was ist der Unterschied?

Breitenbach: Im Prinzip ist alles das gleiche. Kernproblem dieser ernsthaften Erkrankung ist es, dass der Penis nicht mehr steif wird oder nur schwach eregiert. Bei lang anhaltender Impotenz spricht der Arzt von erektiler Dysfunktion. Das hört sich einfach medizinisch gehoben besser an.

Ohne Ihnen als Gynäkologin nahe treten zu wollen: Warum sind Sie Expertin für männliche Impotenz?

Breitenbach: Genau darin liegt ja das Problem. Obwohl neueste Studien so weit gehen, dass fast jeder zweite Mann im Alter zwischen 40 und 70 Jahren eine Erektionsstörung hat, ist die Erkrankung immer noch ein Tabuthema. Das ist auch eine nachvollziehbare Hemmschwelle. Denn es kratzt nichts so sehr an der Männlichkeit wie eine erektile Dysfunktion.

Wer spricht dann das Potenzproblem an?

Breitenbach: Das sensiblere Gefühl für das Thema Gesundheit liegt immer noch in der Hand der Frau, die regelmäßiger den Arzt zur Routine aufsucht. In meinen Sprechstunden erzählen die Patientinnen oft von den Potenzproblemen ihrer Partner und fragen mich, was es zu tun gilt und ob ich den Männern ein Mittel verschreiben könnte.

Was kann die Erektionsstörung auslösen?

Breitenbach: Es gibt verschiedene Ursachen. Stress, Psyche und Partnerschaftsprobleme werden bis dato als Hauptgründe verstanden. Die spielen sicherlich auch eine Rolle, sind aber nicht Ursache Nummer eins.

Sondern?

Breitenbach: Der häufigste Grund ist eine Verkalkung der Blutgefäße – sei es durch Bluthochdruck, erhöhte Fettwerte oder durch Diabetes. Letztendlich machen all diese Krankheiten die kleinen Gefäße dicht und führen zu einer Durchblutungsstörung. Es kann aber auch sein, dass die Schwellkörper von den ableitenden Venen Lecks aufweisen, sodass das Blut wieder heraus fließen kann. Zudem können Nerven- und Rückenmarkschädigungen, die nach Operationen oder durch Medikamente auftreten, eine Erektion mindern.

Wenn vorwiegend organische Probleme für die Dysfunktion sorgen, wie sollte man das angebliche Tabu thematisieren?

Breitenbach: Indem man erklärt, dass die Störung eine Erkrankung ist, die nichts mit Männlichkeit und Attraktivität zu tun hat. Und es ist ein Warnzeichen für einen möglichen Herzinfarkt: Nicht umsonst wird der ‹Penis als Fahne des Herzens› bezeichnet.

Was meinen Sie damit?

Breitenbach: Die Durchblutungsstörungen resultieren aus einer Arterienverkalkung, die im Penis beginnt und bis zum Herzen führen kann – wenn man die Fettwerte nicht reduziert oder den Blutdruck senkt. Daher gilt, Risikofaktoren wie Übergewicht, Diabetes, Stress, Alkohol- und Nikotinkonsum zu verringern beziehungsweise zu vermeiden.

Wenn der Mann die Erektionsstörung bemerkt, was sollte er tun?

Breitenbach: Ich rate immer, sofort einen Urologen aufzusuchen. Hier ist von größter Bedeutung, dass im Rahmen der Untersuchung eine gründliche Anamnese erstellt wird. Das passiert leider immer noch zu selten. Um, wie schon erwähnt, einem Herzinfarkt entgegenzuwirken, sollten sofort der Blutdruck und die Fettwerte gemessen werden. Idealerweise verweist der Urologe den Patienten zu einem Internisten, wo das Herz und die Schlagadern durchgecheckt werden. Beim Urologen selbst gibt es dann verschiedene Arten der Diagnose, beispielsweise mit Ultraschall, um die Dauer der Durchblutung im Penis zu messen. Aber auch eine nächtliche Tumaszenzmessung, in der analysiert wird, wie oft während des Schlafes eine Erektion beim Mann auftritt. Bei einem durchschnittlichen Mann kann dies bis zu sechsmal passieren.

Welche Therapieformen stehen zur Verfügung? Auf die Schnelle schießt einem eigentlich das Bild von den kleinen, blauen und eckigen Tabletten in den Kopf.

Breitenbach: In der Standardtherapie werden so genannte PDE-5-Hemmer eingesetzt. Da gibt es Unterschiede. Während Viagra bis zu zehn Stunden wirken kann, gibt es andere Medikamente, die durch ihre Dosierung bedingt bis zu 36 Stunden ihre Wirkung zeigen können. Aber wer hat schon so lange Zeit? Ärzte und Redakteure wahrscheinlich nicht. Bei allem darf aber nicht vergessen werden, abseits der Medikamente die Risikofaktoren für eine Arterienverkalkung zu vermeiden.

Zur Erektion: Heißt das salopp formuliert, dass man 36 Stunden lang mit einer Dauerlatte herumläuft?

Breitenbach: Nein. Das ist auch ein Irrglaube. Mit den Medikamenten wird nicht die Lust gesteigert, sondern nur die Erektion. Die Lust kann nur durch die Berührung der Partnerin ausgelöst werden.

Wie erfolgreich sind die Tabletten?

Breitenbach: Die Behandlung macht unheimlich viel aus. Für das Selbstwertgefühl der Männer sind die Tabletten ein Segen. Aber auch für die Partnerinnen. Eine aktuelle Studie zeigt, dass Sex befriedigender ist, wenn der Koitus, also der Akt des Beischlafes, vollzogen wird. Streicheln kann das nicht kompensieren.»

Gibt es aber trotzdem Nachteile?

Breitenbach: Wenn die Medikamente auf den Betroffenen richtig eingestellt sind, dann nicht. Es gibt aber einen entscheidenden Nachteil. Das sind die Kosten, die vom Patienten selbst getragen werden müssen. Weder Krankenkassen noch private Versicherungen bezahlen die Medikamente. Im Durchschnitt beträgt der Tablettenpreis für PDE-5-Hemmer rund 10 Euro.

Zu welchen Mitteln greifen die Betroffenen, um Kosten zu sparen?

Breitenbach: Weit verbreitet ist die Praxis, die Tablette buchstäblich zu teilen. Damit verringert sich aber auch die Wirkung. Das bringt also gar nichts. Viel gefährlicher ist es aber noch, die Medikamente über das Internet zu bestellen. Ich erhalte pro Tag bestimmt bis zu zehn dubiose E-Mails, in denen Viagra kostengünstig angeboten wird. Lassen Sie um Himmels willen die Finger davon! Die Produkte sind extrem riskant, da die Zusammensetzung hochgiftig ist. Die Pharmaunternehmen haben auf diese Fehlentwicklungen nun so reagiert, dass sie die Preise ihrer Produkte gesenkt haben. Und das ist gut.

Dr. Verena Breitenbach ist Fachärztin für Gynäkologie und führt eine Praxis bei Ulm. Bekannt wurde die Frauenärztin mit ihrer gleichnamigen Fernsehsendung auf dem Privatsender Pro Sieben (2002-2003). Zudem verfasst die Buchautorin Kolumnen und medizinische Beiträge für diverse Magazine.

Quelle: NewsGesundheit NewsImpotenz – «Der Penis ist die Fahne des Herzens»
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Wenn die Jeans zu eng wird

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Bildquelle: Lycra Gay Men

Was macht man dann? Tja, dann zeigt man(n) eben was er in der Jeans versteckt hat. Kennst du das selber? Dann zeig uns doch mal wie deine Beule in der Jeans ausschaut oder in der Underwear. Hier im Blog gibt es schon Blogleser die ihre Beule /Bulge zeigen. Gefunden habe ich diesen Typen im Blog von Lycra Gay Men.

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Was der Penis über das Herz verrät

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Bildquelle: Boys For Ever

Männergesundheit – Deutsche Männer nehmen die Gesundheitsfürsorge  viel zu leicht.

news.de: Herr Dr. Sommer, Sie sind Deutschlands erster Uni-Professor für Männergesundheit und wohl auch weltweit der erste Arzt, der sich damit als Professor an einer Uni beschäftigt. Warum brauchen wir diese Disziplin?

Sommer: Es gibt das medizinische Fach Frauenheilkunde und Kinderheilkunde, aber es gibt kein spezielles Fach für die Männer. Damit ist mit der Einrichtung der Universitätsprofessur Männergesundheit in Hamburg-Eppendorf der erste Schritt getan, dass auch auf medizinische spezielle Bedürfnisse bei Männern eingegangen wird.

news.de: Inwiefern unterscheiden sich denn Männer von Frauen in ihrem Gesundheitsverhalten?

Sommer: Ich möchte das anhand eines Beispiels erläutern: Ernährung. Männer lieben das scharf angebratene Fleisch – Frauen ziehen Salat vor. Die wenigsten Frauen würden im Restaurant ein 250 Gramm schweres blutiges Steak bestellen. Wir alle wissen, dass ein erhöhter Fleischkonsum einen negativen Einfluss auf die Gesundheit hat. Das Beispiel zeigt, dass Frauen das klügere Geschlecht sind. Männer können etwas davon lernen. Frauen leben in ihrem Körper, Männer benutzen ihren Körper, um etwas zu erreichen. Das ist zumindest meistens so. Hierzu folgendes Beispiel: Ein Jurist hat zum Erreichen seiner Doktorwürde für den Zeitraum von fast drei Jahren das komplette Sportprogramm aufgegeben, und seine Ernährung bestand überwiegend darin, dass er abends auf dem Heimweg am Bahnhof vorbeifuhr, um seinen Hunger mit Junkfood oder Süßigkeiten zu stillen. Der Körper wurde benutzt, um das Ziel zu erreichen – ohne sich nähere Gedanken über die Konsequenzen zu machen.

news.de: Männer treiben ja nicht nur Raubbau am eigenen Körper, ihnen fällt es auch schwerer als Frauen, einen Arzt aufzusuchen. Warum ist das so?

Sommer: Wenn wir uns die Statistiken anschauen, betreiben die Frauen prozentual gesehen Vorsorgemedizin und die Männer Reparaturmedizin. Männer gehen oft erst zum Arzt, wenn die Erkrankung schon ausgebrochen ist. Auch da sind die Frauen wesentlich besser aufgestellt; was unter anderem damit zu hat, dass sich Frauen im traditionellen Rollenverhalten sowohl mehr um ihre Eigengesundheit als auch um die Gesundheit der gesamten Familie sorgen. Hierzu gibt es eine sehr interessante Untersuchung, die gezeigt hat, dass Männer ungern zum Arzt gehen, da sie es hassen, im Wartezimmer zu warten. Was ein erstaunliches Ergebnis war, da die meisten Männer beim Reifenwechsel mindestens eine Stunde in der Werkstatt warten, bis sie ihr Auto wieder zurückerhalten. Als weiterer Punkt kristallisierte sich heraus, dass Männer Angst haben vor schlechten Nachrichten – dass sie krank sein könnten. Das hängt mit dem traditionellen europäischen Männerbild zusammen. Männer reflektieren doch, so wie Herbert Grönemeyer es besungen hat, dass sie stark und unverletzlich sind, und es würde natürlich nicht ins Bild passen, wenn man auf einmal eine Erkrankung feststellen würde.

Lesen Sie, warum Frauen länger leben

news.de: Ist daraus, dass Frauen anscheinend mehr für die Vorsorge tun, die deutlich höhere Lebenserwartung von Frauen zu erklären oder könnte es andere, genetische, Gründe haben, dass Frauen im Schnitt sieben Jahre länger leben?

Sommer: Es gibt ungefähr 300 verschiedene Theorien, die den Unterschied in der Lebenserwartung von Männern und Frauen auf den Grund gehen. Hierbei spielen sowohl biologische wie auch genetische Faktoren eine riesen Rolle, aber auch Umweltfaktoren beziehungsweise soziologische Faktoren. In welcher Gewichtung, wird in den verschiedenen Theorien unterschiedlich bewertet. Ich möchte aber anhand eines Beispiels erläutern, dass die Männer nicht das stärkere Geschlecht , sondern dass schwächere Geschlecht sind. Genetisch gesehen sind Frauen XX und Männer XY – das lernen wir so in der Schule. Wenn wir uns das Y genauer anschauen, sehen wir ganz einfach, dass ein Y ein X ist, bei dem ein Schenkel fehlt. Das spielt in der genetischen Disposition eine große Rolle. Auf diesem fehlenden X-Schenkel werden unter anderem antioxidative Prozesse codiert. Antioxidative Prozesse sind ganz wichtig, um Alterungsprozesse beziehungsweise die Schädigungen, die von der Umwelt dem Körper zugeführt worden sind, wieder zu reparieren beziehungsweise den Körper vor diesen schädlichen Prozessen zu schützen.

news.de: Fühlen sich Männer prinzipiell gesünder als Frauen?

Sommer: Ja. Männer fühlen sich generell gesünder als Frauen. Es gibt eine sehr schöne Umfrage in sechs europäischen Ländern und den USA, die gezeigt hat, dass Männer zwischen dem 40. und 80. Lebensjahr erstaunlicherweise in der Größenordung von 78 bis 91Prozent der Meinung sind, dass sie gut oder top gesund sind. Kaum jemand war der Meinung, dass er sich nicht in einem optimalen Gesundheitszustand befindet. Nimmt man dann die Krankenakten dieser befragten Männer als Auswertungsgrundlage, stellt man fest, dass die Realität ganz anders aussieht. Denn es lagen bei Untersuchungen beziehungsweise anhand der Krankenaktenlage bei vielen Männern schon gesundheitliche Probleme vor.

news.de: Wie gut wissen Männer über ihre Geschlechtsorgane Bescheid, zum Beispiel für was ihre Prostata da ist?

Sommer: Den Ausdruck Prostata haben über 80 Prozent der Männer schon einmal gehört – oder das deutsche Wort Vorsteherdrüse. Aber etwa nur 34 Prozent der Männer wissen, wo dieses Organ gelegen ist.

Lesen Sie, welche Rolle der Penis spielt

news.de: Welches sind die typischen Männerkrankheiten? Woran sterben Frauen, woran sterben Männer in der Regel?

Sommer: Deutsche Männer sterben am häufigsten erstens an Herz-Kreislauferkrankungen, zweitens an Krebserkrankungen, drittens an Unfällen, Verletzungen und Vergiftungen. Zwischen dem 45. und 64. Lebensjahr sterben beispielsweise ein Drittel weniger Frauen an Herz-Kreislauferkrankungen als Männer. Ab dem 45. Lebensjahr sterben 1,5 bis 2 Mal so viele Männer an Tumorerkrankungen wie Frauen. Schauen wir uns die Zahlen an: Am Tod durch Gewalteinwirkung sterben zwischen dem 15. und 24. Lebensjahr ungefähr acht Mal so viele Männer, was sich wie ein roter Faden durch das Leben zieht. Schauen wir uns das Faktum Tod durch Gewalteinwirkung zwischen dem 1. und 14. Lebensjahr an, sind die Jungs fast so häufig betroffen wie die Mädchen. Das liegt eindeutig an dem Risikoverhalten, dass Männer ihren Körper als Mittel zum Ziel einsetzen.

news.de: Wie kann man Männer motivieren, mehr für ihre Gesundheit zu tun und Vorsorgeuntersuchungen wahrzunehmen?

Sommer: Man muss Männern mitteilen, dass die Wahrnehmung einer Vorsorgeuntersuchung oder Präventionsmaßnahme nicht ein Schwächezeichen ist, sondern ein Zeichen von Intelligenz und Männlichkeit. Dass Männer, die was für sich tun, besonders männlich sind, und die Männer, die sich gesundheitlich gehen lassen, eigentlich unmännlich sind. Des Weiteren denke ich mir, ist es essenziell, den Männern zu kommunizieren, dass sie Erektionsstörungen abklären lassen müssen. Denn wir wissen aus großen Untersuchungen, dass «der Penis die Wünschelrute des Herzens ist».

news.de: Können Sie das erklären?

Sommer: Das bedeutet, dass die sensiblen Penisgefäße etwa vier bis acht Jahre bevor der Mann einen Herzinfarkt bekommt, minder durchblutet werden und dem Mann anhand der Erektionsstörung eine Indikation gibt, dass er hier etwas tun muss. In unserer Sprechstunde holen wir die meisten Männer, die nicht selbstständig Prävention betreiben beziehungsweise zur Vorsorgeuntersuchung gehen dadurch ab, dass wir bei uns der Symptomatik von Erektionsstörungen ihre penilen Gefäße genauer anschauen, um hier gegebenenfalls ein Präventionsprogramm aufzustellen, damit sie lange fit und gesund bleiben.

Dr. Frank Sommer, Jahrgang 1967, ist Professor für Männergesundheit, Urologe, Androloge und Sportmediziner. Er ist am Uniklinikum Hamburg-Eppendorf tätig und Autor des Buches «Warum Frauen Pornos mögen und Männer einen G-Punkt haben» (Südwest-Verlag). Weitere Infos: www.maennergesundheit.info.

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Penislineal – Gliedmesser gegen Sexpannen

PENISLINEAL

Bildquelle: pro famila

In der Drogerie um die Ecke gibt es Kondome in allen erdenklichen Geschmacksrichtungen, genoppt oder glatt, extrafeucht und sogar welche, die im Dunkeln leuchten. Was aber in der großen Auswahl fehlt, ist das Naheliegendste: unterschiedliche Kondomgrößen. Meist findet man nur die Durchschnittsgröße, die nicht weiter als solche ausgewiesen ist und den Eindruck vermittelt, die Gummis wären einheitsgroß und würden jedem passen.

Falsch. Das Durchschnittskondom mit der nominalen Breite von 52 Millimetern ist schnell mal um ganze 18 Prozent zu weit, wenn Mann eigentlich ein Kondom mit der nominalen Breite von 47 Millimetern braucht, und bei einer nominalen Breite von 64 Millimetern ist es um 50 Prozent zu eng. Zwei Drittel der deutschen Männer kaufen deshalb zu große oder zu kleine Verhüterli.

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Wie ist es bei dir mit dem messen? Genau gemessen?
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So wird in Deutschland über 100 Millionen Mal pro Jahr mit einem Kondom verhütet, das nicht perfekt sitzt. Dann kann es drücken und im schlimmsten Fall platzen, sich nicht abrollen lassen oder abrutschen und den Schutz komplett ruinieren. Deshalb ist die Wahl der richtigen Kondomgröße so entscheidend.

Ab und an gibt es in Drogerien und Supermärkten auch XS oder XL-Varianten. Aber brauche ich die nun? Gute Frage. Woher soll Mann das wissen? Im Geschäft anprobieren fällt jedenfalls schon mal aus. «Pro Familia» hat nun die Lösung für das kleine Größenproblem: Ab Juli 2011 bietet die Sexualberatung einen handlichen Gliedmesser namens Kondometto an.

Bestellen kann man das kreditkartengroße Hilfsmittel zur Bestimmung der richtigen Kondomgröße per E-Mail an lv.baden-wuertemberg@profamilia.de. Zum Selbstkostenpreis plus Porto für 2 Euro kommt das Kondometto dann diskret nach Hause. Es wurde in Zusammenarbeit mit dem Kondomberater Jan Vinzenz Kraus entwickelt und wird einfach um den Penis gelegt, um die Dicke zu messen. Auf einer Skala verschiedener Kondomgrößen findet Mann dann auf einen Blick die passende.

Dabei geht Pro Familia ins Detail: Es wird nicht nur zwischen peinlichen XS bis stattlichen XL unterschieden, sondern zwischen acht Größen von 45 bis 69 Millimeter. Diese Kennzahlen, die der nominalen Breite des Penis entsprechen, sollen in Zukunft diskret auf der Rückseite der Kondompackungen vermerkt sein, die bald in vielen Drogerien erhältlich sein sollen. Bis jetzt gibt es viele der dank Kondometto messbaren Zwischengrößen aber noch nicht im Laden. Deshalb bietet «Pro Familia» eine Datenbank an, in der man seine individuelle Größe online bestellen kann.

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«Transgender» – Transfrau Sasa und der Penis-Fluch

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In Deutschland leben laut Statistischem Bundesamt etwa 120.000 Transsexuelle. Im Jahr 2010 wurden hierzulande rund 560 Operationen durchgeführt, die der Geschlechtsangleichung dienten. Diesen Schritt will nun auch die 22-jährige Sasa wagen – für sie ist ihr Penis ein echter Fluch.

Ohne Zweifel – der Weg von einem Männer- in einen Frauenkörper oder umgekehrt ist hart und schmerzhaft mit zahlreichen Operationen, langwierigen Hormonbehandlungen und bürokratischen Hürden. Die 22-jährige Sasa hat schon ein gutes Stück hin zum ersehnten weiblichen Körper absolviert. Sage und schreibe zehnmal lag sie bereits auf dem Operationstisch. Nicht ohne Erfolg. Einzig ihr Penis zeugt noch davon, dass Sasa im Körper eines Jungen geboren wurde.

Doch auch damit soll nun endgültig Schluss sein. Zusammen mit ihrer Mutter Gorgana, die ihren Sohn nur ungern verlieren will, von Sasa stets als «er» oder «ihm» spricht, hat Sasa einen Termin zu einem Vorgespräch für den entscheidenden Schritt: die Geschlechtsangleichung. Doch genau davor schlottern Sasa gehörig die Knie. Von Mutter Gorgana ganz zu schweigen. Denn die bekennt ohne Scheu: «Es bleibt immer mein Sohn!» Dass sie Sasa nicht von ganzem Herzen unterstützt, macht Sasa umso mehr betroffen: «Es würde mir leichter fallen, wenn ich sie nicht leiden sehen würde.»

Kein Wunder also, dass sich Sasa vor dem entscheidenden Schritt, der Umwandlung ihres Penis in eine Vagina, enorm fürchtet. Besonders die Beispielbilder einer Operation schocken sie gewaltig: «Das war wie in einem Horrorfilm, das hat mir einen riesigen Schrecken eingejagt», gibt sie offen und ehrlich zu. Für Sasa ist ihr noch vorhandener Penis ein echter Fluch.

Doch wie könnte Sasa zu mehr Selbstbewusstsein gelangen? Um sich auf ihre neue Weiblichkeit vorzubereiten, hat sich die 22-Jährige dazu durchgerungen, ein Fotoshooting in Angriff zu nehmen. Die sexy Aufnahmen in Bademode und Dessous sollen Sasas Gedanken auflockern, sie beruhigen und ihr gleichzeitig neuen Mut auf ihrem Weg zur vollkommenen Frau geben. Und tatsächlich scheinen die Bilder wie wahre Wundermittel zu wirken.

Sasa kommt zu dem Entschluss, ihre «männliche Vergangenheit endlich abschütteln» zu wollen und nie mehr «zwei, drei Unterhosen mehr unter dem Badeanzug» tragen zu müssen, aus Angst, man könnte bei einer unachtsamen Bewegung ihren Penis entdecken. Doch nicht nur für Sasa, die bekennt: «Ich freue mich sehr über die Bilder, auch wenn man das vielleicht nicht sieht. Innerlich könnte ich platzen vor Freude!». Die sexy Fotos sind Balsam für die Seele.

Auch bei ihrer Mutter bewirken sie Unglaubliches: Die sonst so taffe Gorgana sagt beim Anblick der Schnappschüsse zum ersten Mal Tochter zu Sasa. Damit dürfte der Weg hin zur entscheidenden Operation ein deutlich leichterer sein.

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Schönheits-OP: Penis auf der Streckbank

Wann ist ein Mann ein Mann? Während Frauen den Sex-Appeal des starken Geschlechts über einen durchtrainierten Körper und ein markantes Gesicht definieren, schaut der Mann selbst unter die Gürtellinie. Nach Angaben des Instituts für Männergesundheit an der Universität Hamburg-Eppendorf definieren sich 85 Prozent aller Männer über ihre Sexualität und ihre Penisgröße.

Demzufolge gibt es in Deutschland massenweise unzufriedene Männer: Denn jeder Zweite hält sein Gemächt für zu klein. Sie halten unter anderem die Größe von Pornodarstellern für den Maßstab, wie Frank Sommer vom Institut für Männergesundheit erklärt. Doch dem Urologen zufolge treffen die gigantischen Maße nur auf fünf Prozent aller Männer zu.

Aber was ist normal? In verschiedenen Studien wurden bei einem erigierten Penis Durchschnittswerte zwischen 14,5 und 15,2 Zentimeter erzielt. In einer anderen Studie lagen 90 Prozent aller Probanden zwischen 14 und 16 Zentimetern.

Wer sein Glied als zu klein empfindet, kann darunter auch psychisch leiden. Ist die Intimsphäre des Mannes gestört, wirkt sich das negativ auf das Sexualleben aus. Umso mehr Männer entscheiden sich deswegen für einen radikalen Schritt: eine Penisverlängerung.

Im vergangenen Jahr haben sich rund 1000 Männer für die Operation entschieden. «Mittlerweile liegen Penisvergrößerungen auf dem siebten Platz der schönheitschirurgischen Eingriffe bei den Männern», sagt Sven von Saldern, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Ästhetisch-Plastische Chirurgie in Berlin. Die tatsächliche Zahl der Eingriffe dürfe aber viel höher sein, denn eine Operation im Ausland sei oft günstiger.

Von Saldem macht jedoch deutlich, dass der Eingriff nicht die Potenz der Patienten stärkt. «Bei den Männern ist da nur der Wunsch nach mehr Volumen.» Und die nehmen die schmerzhafte Prozedur dafür gern in Kauf.

Das Verfahren

Ziel ist es, einen Teil des Gliedes von innen nach außen zu verlagern. Das heißt: Die Reservezentimeter, die normalerweise im Bauchraum versteckt sind, werden nach vorne verlagert. So wird optisch ein größerer Penis, sowohl im nicht erigierten als auch im erigierten Zustand, ermöglicht.

Dafür setzt der Chirurg einen bis zu drei Zentimeter langen Schnitt an der Peniswurzel unter dem Schamhaar. Durch die Öffnung kommt er an die Haltebänder, die am Beckenknochen befestigt sind. Diese werden teilweise gelöst, nach vorne verlagert und wieder am Knochen befestigt. Die OP erfolgt meist ambulant. Dem Patienten wird geraten, sich eine Woche zu Hause vom Eingriff zu erholen. Je nach Wundheilung könne er frühestens acht Wochen danach wieder Geschlechtsverkehr haben.

Wie viele Zentimeter der Patient sichtbar hinzu bekommt, ist eine Lotterie. Denn der Chirurg kann nur das herausholen, was innen liegt. Und der Betroffene weiß vor der Operation nicht, wie viel Penis sich noch im Bauchraum befindet. Das schwankt von Patient zu Patient – von zwei bis zu sechs Zentimeter.

Risiken und Kosten

Durch den Eingriff kann der Penis an Stabilität verlieren. Zudem wird er unempfindlicher. Nach der Operation kann sich der Penis durch den Narbenzug wieder auf die ursprüngliche Größe verkleinern. Um das zu verhindern, wird häufig nach der Operation ein Penisstrecker verwendet.

Im Schnitt kostet eine Penisverlängerung 5000 Euro. Die Krankenkassen kommen dafür in der Regel nicht auf. Der Betroffene muss die Operation aus eigener Tasche bezahlen.

Welche Schönheitsoperationen in Deutschland gefragt sind, sehen Sie in unserer Bilderstrecke.

Quelle: NewsGesundheit NewsSchönheits-OP – Penis auf der Streckbank

Penislänge – Je länger, desto besser?

«Klein und dick – Frauens Glück»

Je länger, desto besser? Von wegen die Länge des Penis lässt auf das sexuelle Leistungsvermögen eines Mannes schließen! Das ist alles Quatsch. Sagt Professor Dr. Sommer. Nicht der Dr. Sommer von der Bravo, sondern der Professor für Männergesundheit von Uniklinikum Hamburg-Eppendorf. Der Mann muss es wissen, schließlich beschäftigt er sich seit Jahren mit der Lehre und Forschung zu männlichen und weiblichen Geschlechtsorganen und Sexualstörungen.

Seine Erkenntnis: «Ein kleiner, stabiler Penis kann oft bessere Erektionen hervorbringen und somit befriedigender für die Partnerin sein als ein langes Exemplar – frei nach dem Motto: lang und schmal – Frauens Qual. Klein und dick – Frauens Glück.» Untersuchungen hätten gezeigt, so Dr. Sommer, dass es für Männer mit großen Prachtexemplaren schwierig sei, eine Erektion aufrecht zu halten. Ein kleinerer Penis sei dagegen oft stabiler und letztlich befriedigender für die Frau, weil ausreichend hart. Und je dicker das Ding ist, desto stärker ist die Reibung an den lustempfindlichen Stellen der Frau.

Wie groß muss er denn nun sein? Hier zählen nur nackte Tatsachen: Im Durchschnitt ist der Penis eines weißen Europäers im schlaffen Zustand 7,3 Zentimeter lang, im erigierten Zustand misst er im Schnitt 15,4 Zentimeter. Das längste Exemplar der Welt misst stolze 48,3 Zentimeter, wobei der Träger – Pornodarsteller Long Don John Silver – kaum Freude daran haben wird. Denn ein Penis über 30 Zentimeter Länge passt nicht mehr in die Vagina und ist somit völlig nutzlos, wie Dr. Sommer sagt. Der Träger des kleinsten Penisses will lieber anonym bleiben. Für Mikropenisse gilt ein Grenzwert von 2,5 Zentimetern.

Wer hat den längsten? Laut einer Studie der Weltgesundheitsorganisation (WHO) von 1998 haben Afrikaner einen größeren Penis als Westeuropäer, während kleinere Exemplare besonders häufig in Asien zu finden sind.

Welche Penisform ist die beste? Die gibt es nach Aussage Dr. Sommers nicht, allenfalls eine besonders schöne: die zylindrische, wobei der Penis im erigierten Umfang von der Eichel bis zum Ansatz ungefähr gleich groß ist. Mit einer solchen Form ist etwa ein Drittel der Männer ausgestattet. Die meisten Männer haben allerdings einen Flakonpenis – die Eichel ist dicker als der Schaft. Die übrigen Kollegen verfügen über einen Penis in Kegelform – die Peniswurzel ist dicker als die Partie unterhalb der Eichel.

Lässt sich der Penis verlängern? Ja, mittels einer Massagemethode der Araber (Jelg), die so geht: den Penis zwischen Daumen und Zeigefinger nehmen und mit Melkbewegungen jeden Tag eine halbe Stunde von der Wurzel bis zur Spitze massieren. Ein sichtbarer Erfolg stellt sich aber frühestens nach einem Jahr ein. «Nur» halb so lang dauert die Verlängerung mittels eines Penis-Stretchers – also einer Art Streckmaschine. Um zwei bis drei Zentimeter wett zu machen, muss der Penis aber vier Monate lange täglich sechs Stunden in die Streckvorrichtung. Der Nachteil dieser Methode: Es können Erektionsstörungen auftreten.

Apropos Erektionsstörungen: Es gibt zwar Phasen, in denen Mann keine Lust hat, aber dauern sie an, sollte er einen Urologen aufsuchen. Denn die Störungen können auf schwerwiegende Krankheiten hinweisen: Herzinfarkt und Schlaganfall. Es gibt natürlich auch das Gegenteil: die Dauererektion, die zwar viel versprechend klingt, aber für den Betroffenen ein schmerzhafter Zustand ist. Wird sie nämlich über vier Stunden nicht behandelt, drohen langfristige Erektionsprobleme, warnt Dr. Sommer.

Quelle: NewsReisen & Leben NewsPenis-Experte – «Klein und dick – Frauens Glück»