BZ-Berlin enthüllt – Schwule haben Sex im Tiergarten

BILD2704

Symbolbild
Bildquelle: Boys Forever

… bei der BZ-Berlin scheint dies, die Sensation seit Jahren zu sein. Aber so neu ist das ja gar nicht. Hat das bei der Recherche niemand gewusst, oder brauchte man nur einen Aufmacher gegen Schwule?

Das weiß nur die BZ-Berlin am Ende am besten. Und weil diese Story eigentlich auch nichts Neues ist, finde ich persönlich die Meinung der Medienkritik von Christian Scheuß bei Queer.de sehr schön.

Worum es nun geht, kurz angeschnitten, angeblich sind laut BZ-Berlin die Berliner empört über den Sex der Schwulen im Tiergarten Berlin – nur laut dem Bericht gab es noch keine Anzeigen:

Bremer Weg im Tiergarten, 15.03 Uhr. 280 Meter entfernt von der Siegessäule nehmen sich zwei Männer in die Arme, küssen sich, ziehen sich aus. Dann haben sie Sex. Vor den Augen von Spaziergängern, Joggern, Fahrradfahrern.

Die B.Z.-Fotos dieses offen zur Schau gestellten Treibens erhitzen die Gemüter. „Solche Sexspiele im Tiergarten müssen gestoppt werden“, fordert Robbin Juhnke, innenpolitischer Sprecher der CDU. „Es darf nicht sein, dass Jogger, Spaziergänger und vor allem Kinder so etwas in der Öffentlichkeit sehen müssen.“

Das Gebiet rund um den Bremer Weg ist bekannt als Treffpunkt vor allem für Männer, die schnellen Sex suchen. Passanten berichten, dass es aufgrund des milden Wetters deutlich mehr homosexuelle Liebespaare in den Tiergarten zieht. Aber auch Stricher bieten sich häufig auf einer kleinen Brücke in dem Gebiet zwischen Siegessäule und Café am Neuen See an. „Die rechtlichen Grenzen sind eindeutig“, sagt Benedikt Lux, ordnungspolitischer Sprecher der Grünen. „Der Sex dort darf kein öffentliches Ärgernis erregen.“ Falls er das doch tut und ein Passant Anzeige erstattet, würden den Beteiligten nach §183a im Strafgesetzbuch bis zu einem Jahr Gefängnis drohen. [...]

Diesen Artikel kannst du bei der BZ-Berlin weiterlesen.
Quelle: BZ-Berlin.de | Bildquelle: Boys Forever

Sechs Tipps für Outdoorsex

Heiß wird Ihnen so auch bei 20 Grad von ganz allein und der Spaß im Freien geht mit etwas weniger Schweiß ab, als man es sonst im August erwarten müsste.

Welche sechs Sex-Tipps es zu beherzigen gibt, damit der Open-Air-Spaß zum vollen Erfolg wird:

Rock das Ding! Praktisch für das kleine Frischluftabenteuer zwischendurch und trotzdem sexy: ein langer Rock. Den kann man schnell hochschieben, wenn es zur Sache geht und bei unerwünschtem Besuch genau so schnell wieder herunterfallen lassen. Röckchen bieten dagegen keinen Sichtschutz, wenn sie auf ihm sitzen. Dann heißt es aufspringen statt nur kurz innezuhalten.

Checken Sie die Sexlocation! Auch wenn es ganz schnell gehen soll und Sie am liebsten gleich übereinander herfallen würden: Schauen Sie sich vor dem Outdoorsex nicht nur nach ungewollten Zuschauern sondern auch nach Ameisen und Brennnesseln um. Einmal in Fahrt sind solche Entdeckungen Frustration pur und können die knisterndste Stimmung versauen.

Nie unten ohne! Auch wenn man vorher nicht dran denkt und glaubt, in der geplanten Ekstase würden Pieksen und Stechen nicht stören: Nehmen Sie unbedingt eine Decke oder ein Handtuch mit, bevor Sie es sich auf Wiese, Moos oder Sand bequem machen. Ein zerkratzter Rücken ist nicht immer sexy.

Doggystyle gegen Blasenentzündung! Nächtlicher Sex unterm Sternenhimmel ist toll, doch die Temperaturen können in den Keller fallen, wenn die Sonne einmal weg ist. Achten Sie deshalb bei der Nummer im Freien darauf, möglichst wenig Bodenkontakt zu haben. So kühlt der Unterkörper nicht so stark aus. Perfekt: Der Doggystyle auf allen Vieren.

Nicht stechen lassen! Packen Sie unbedingt Mückenmittel ein, wenn Sie ein romantisches Stelldichein am Wasser planen. Sonst ist die erotische Stimmung ganz schnell dahin und die Mücke ist die einzige, die noch zum Stich kommt.

Nicht erwischen lassen! Zwar liegt der Reiz des Outdoorsexes auch darin, dass jederzeit jemand vorbeiflaniert kommen könnte. Trotzdem sollten Sie es nicht herausfordern. Meiden Sie Baggerseen, Touristenausflugsziele und spielplatznahe Fleckchen im Park. Abgesehen von der Peinlichkeit als Exhebitionist dazustehen, drohen saftige Geld- und in manchen Urlaubsländern sogar Haftstrafen.

Quelle: NachrichtenReisen & Leben NachrichtenRaus aus dem Bett – Sechs Tipps für Outdoorsex

Wann ist Sex im Freien erlaubt?

Knapp die Hälfte aller Deutschen träumt laut einer Umfrage der Singlebörse friendscout24.de von Sex am Strand. Für 20 Prozent bieten Wald und Wiese das ideale Sommerbett und für 10 Prozent wäre ein Schäferstündchen auf dem Berg mit Blick ins Tal verlockend. Doch darf man sich hier auch ganz legal lieben?

Die Antwort ist simpel und lässt doch Raum für Spekulationen: Sex in der Öffentlichkeit ist erlaubt, wenn sich niemand von Ihren erotischen Abenteuern belästigt fühlt. Sprich, wenn Sie sich nicht erwischen lassen.

Mit Sex im Freien erregt man laut §183a des deutschen Strafgesetzbuches ein «öffentliches Ärgernis». Doch das ist eben eine Frage der Definition. Outdoorsex ist in Deutschland nämlich nur dann strafbar, wenn man angezeigt wird.

Das hat jedoch teure Folgen: Im schlimmsten Fall drohen Geldstrafen von einigen hundert Euro, je nach monatlichem Einkommen, in seltenen Momenten sogar Haft bis zu einem Jahr. Dazu muss das «Ärgernis» allerdings «absichtlich oder wissentlich» herbeigeführt worden sein, um andere zu belästigen.

Wenn Sie also nicht gerade Sex mitten am Strand zwischen Familienpicknicks und Sandburgenwettbewerben haben, sind Sie schon ziemlich auf der sicheren Seite. Nachts, in einer entlegenen Bucht oder am verwinkelten Seeufer können Sie im Ernstfall immer noch glaubwürdig behaupten, nicht damit gerechnet zu haben, ertappt zu werden und sollten damit einer Strafe entgehen.

Diskretion beim Outdoorsex ist das A und O. Laut Gesetz dürfen andere Menschen ahnen, was Sie da tun, es aber nicht komplett sehen. Im Grunde reicht demnach ein Handtuch. Nacktsein ist in Deutschland grundsätzlich erlaubt wie auch Küsse und Petting in voller Montur. Erst bei der Kombination aus Nacktheit und sexuellen Handlungen wird es kritisch. Wer beispielsweise beim Sex im Freien seinen Oberkörper bedeckt hält, kann zumindest darauf hoffen, dass sein öffentliches Liebemachen nach §118 nur als Ordnungswidrigkeit verhandelt wird. Damit ist die Möglichkeit einer Freiheitsstrafe ausgeräumt.

Unsere europäischen Nachbarn tun sich in öffentlichen Liebesdingen übrigens wesentlich schwerer. In Dänemark drohen bei Sex im Freien vier Jahre Haft, in Rumänien sogar sieben. In Spanien muss das inflagranti erwischte Paar zwischen 5000 und 75.000 Euro zahlen, am teuersten ist es am Ballermann. In Italien zahlt man für Liebe am Strand 300 Euro Strafe und kann bis zu zwei Jahre Haft bekommen. In Malaysia erwarten Sie im schlimmsten Fall die Prügelstrafe und zwanzig Jahre Haft. Die Finnen hingegen belassen es meist bei einer Verwarnung oder kassieren als Strafe zehn Prozent des monatlichen Einkommens. Ob Ihnen das der Orgasmus unter freiem Himmel wert ist, müssen Sie selbst entscheiden.

Quelle: NachrichtenReisen & Leben NachrichtenOutdoorsex – Wann ist Sex im Freien erlaubt?