2012 knapp 3400 HIV-Neuinfektionen

HIV-SchleifeIn Deutschland leben derzeit 78.000 Menschen mit HIV. Das gab das Robert-Koch-Institut anlässlich des Welt-Aids-Tages bekannt. Wie queer.de bereits am 26.11.2012 in einem Bericht schrieb. Weiter schreibt queer.de:

Von den rund 78.000 Menschen mit HIV sind rund 63.000 Männer, 51.000 davon haben sich bei einem ungeschützten Geschlechtsverkehr mit einem Mann infiziert (soweit geschätzte Mittelwerte). Zwischen 26.000 und 28.000 Menschen sind an HIV verstorben, derzeit sterben rund 550 HIV-Infizierte pro Jahr.

Für das Jahr 2012 wird die Zahl der HIV-Neuinfektion in Deutschland auf knapp 3.400 geschätzt, das wären etwa 100 mehr als im Jahr 2011 und ca. 250 mehr als im Jahr 2010. Rund 2.050 Neuinfektionen werden durch ungeschützten Sex unter Männern zustande gekommen sein, ein leichter Anstieg.

Rund 820 Erstdiagnosen erfolgten erst nach einem fortgeschrittenen Immundefekt. Das rki schätzt, dass derzeit 14.000 Personen nichts von ihrer Infektion wissen und weitere 14.000 Personen derzeit nicht in antiretroviraler Behandlung sind. [...]

Quelle:

2.856 neu diagnostizierte HIV-Infektionen für das Jahr 2009

| Bericht zur Entwicklung im Jahr 2009 aus dem Robert Koch-Institut

Bis zum 01.03.2010 wurden dem RKI für das Jahr 2009 insgesamt 2.856 neu diagnostizierte HIV-Infektionen gemeldet. Gegenüber dem Jahr 2008 (n=2.843) bedeutet dies keine nennenswerte Veränderung bei der Gesamtzahl der HIV-Neudiagnosen. Seit 2007 hat sich der in den Jahren davor beobachtete Anstieg der HIV-Neudiagnosen deutlich verlangsamt.

Die absolute Zahl der HIV-Neudiagnosen bei Männern, die Sex mit Männern haben (MSM) stieg im Jahr 2009 gegenüber dem Vorjahr (2008) geringfügig um 3,3% an (von 1.575 auf 1.629); die Zahl der Personen mit Angabe eines heterosexuellen Infektionsrisikos (HET) nahm ebenfalls um 3,2% zu (von 410 auf 423). Bei Konsumenten intravenös verabreichter Drogen (IVD) ging die Zahl neu diagnostizierter HIV-Infektionen um 20% zurück (von 125 auf 100), bei Migranten aus Hochprävalenzländern (HPL) um 6,3% (von 300 auf 281). Die Zahl der HIV-Neudiagnosen, bei denen keine Angabe zum Infektionsrisiko vorliegt (k.A.), blieb praktisch konstant (417 vs. 412).

Angaben zum Infektionsweg lagen für 86% der im Jahr 2009 neu diagnostizierten HIV-Infektionen vor. Darunter stellten MSM mit 67% unverändert die größte Gruppe. Der Anteil der nicht aus Hochprävalenzländern stammenden Personen, die angaben, ihre HIV-Infektion durch heterosexuelle Kontakte erworben zu haben, blieb unverändert bei 17%. Der Anteil der Personen, die aus Ländern mit einer hohen HIV-Prävalenz in der allgemeinen Bevölkerung (Hochprävalenzländer) stammen, lag im Jahr 2009 bei 11% der HIV-Neudiagnosen. Der Anteil der Personen, die eine HIV-Infektion wahrscheinlich über i.v. Drogengebrauch erworben haben, ging auf 3,5% zurück.

© Robert Koch-Institut – Stand: 08.06.2010 | HIV-Infektionen und AIDS-Erkrankungen in Deutschland

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Freispruch für HIV-Erkrankten Callboy

| Mangels Beweisen wurde ein Hamburger Callboy von dem Vorwurf gefährlicher Körperverletzung freigesprochen.

Das Gericht hat einen 34-jährigen Hamburger vom Vorwurf freigesprochen, zwei Frauen wissentlich mit HIV infiziert zu haben. Vor der Urteilsverkündung im Amtsgericht Hamburg-Harburg am Mittwoch hatte auch die Staatsanwaltschaft auf Freispruch plädiert. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der ehemalige Callboy nichts von seiner Infizierung gewusst hatte, als er mit den beiden Frauen von 2000 bis 2006 eine sexuelle Beziehung einging. Zwar hatte der Mann bereits im Dezember 2005 einen HIV-Test machen lassen, wurde aber von seinem Arzt nicht über das Ergebnis informiert. Die beiden Frauen hatten vor der Urteilsverkündung ihre Nebenklage zurückgezogen.

© Welt Online – 12.08.2010, 08:17 Uhr | Freispruch für HIV-Erkrankten

Bereits im Jahr 2005 unterzog sich ein Hamburger Callboy einem Aidstest. Der Mann erhielt von seinem Arzt die Rechnung und wägte sich in Sicherheit, da er ein Minuszeichen als Untersuchungsergebnis vorfand. Offensichtlich teilte der behandelnde Arzt dem Callboy nicht mit, daß er hiv-positiv ist. In dem Glauben, er sei gesund, betrieb der 34-Jährige ungeschützten Geschlechtsverkehr.

Zwischen 2000 und 2006 führte der Mann sexuelle Beziehungen zu zwei Frauen. Offensichtlich infizierte der Mann die beiden Damen, die über die berufliche Tätigkeit als Callboy jedoch informiert waren. Eine weitere Frau, die den 34-Jährigen vor Gericht brachte, verstrickte sich während der Verhandlung in Widersprüche. Es liegt nahe, daß sich die verlassene Frau an dem Callboy rächen wollte und ihn deshalb anzeigte.

© cecu.de – 12.08.10 | Freispruch für Callboy, der Frauen mit dem HI-Virus infizierte

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Impfstoff gegen Aids?

| Ein Impfstoff gegen Aids könnte bald entwickelt werden. Es wurden zwei aktive Antikörper entdeckt, die eine Übertragung des HI-Virus an andere Zellen verhindern.

Zwei neu entdeckte menschliche Antikörper schützen vor einer Infektion mit HI-Viren. Die beiden Stoffe wappneten Zellen in Laborversuchen gegen mehr als 90 Prozent der weltweit vorkommenden Erregerstämme. Damit bieten sie eine gute Voraussetzung zur Entwicklung eines Impfstoffs.

Nach einer solchen Vakzine streben Fortscher schon seit Jahrzehnten. Alle Bemühungen scheiterten bislang an der enormen Wandlungsfähigkeit des HI-Virus, der die meisten seiner Oberflächenproteine stetig verändert. Nun entdeckten Mitarbeiter des amerikanischen Impfforschungszentrums (VCR) im Blut eines HIV-Infizierten zwei Antikörper, die sie VCR01 und VCR02 tauften. Beide Stoffe lagern sich an das HIV-Oberflächenprotein CD4 an, mit dem der Erreger gewöhnlich an menschliche Immunzellen bindet. Indem die Antikörper an CD4 binden, verhindern sie, dass der Erreger an Zellen andockt und sie infiziert.

»»» weiter lesen

© focus.de – 09.07.2010, 09:05 | Gesundheit, Forscher stehen vor Durchbruch: Impfstoff gegen Aids

Weitere Links im Netz:

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HIV: Forscher enträtseln natürliche HIV-Immunität

| Die meisten HIV-Infizierten erkranken ohne Therapie an der Immunschwächekrankheit Aids. Doch bei etwa einem von 200 Patienten bleibt die Anzahl der Viren im Blut so gering, dass die Krankheit erst viel später oder überhaupt nicht ausbricht. Ein großer Teil dieser Menschen trägt die immunisierende HLA-B57-Variante.

Eine Ansteckung mit dem HI-Virus bedeutet für die allermeisten Menschen, dass sie ohne eine Therapie an Aids erkranken. Ein kleiner Teil aber ist immun gegen die Infektion. Jetzt haben Forscher den dahinter stehenden Mechanismus enträtselt – und hoffen, endlich einen wirksamen Impfstoff zu finden.

Margeret Johnston, die ranghöchste Impfstoffentwicklerin des National Institutes of Health (NIH) der USA, hegte vor einigen Jahren eine große Hoffnung: Es gebe durchaus eine Chance, eine zumindest teilweise wirksame Impfung noch im ersten Jahrzehnt dieses Jahrhunderts zu finden, sagte sie seinerzeit auf der Welt-Aids-Konferenz.

Zwar haben Forscher eine Reihe vielversprechender Ansätze für ein solches Vakzin gefunden, und seither sind viele Durchbrüche gemeldet worden. Doch ein wirklich wirksamer Impfstoff scheint nach wie vor in weiter Ferne. Es könnte also durchaus sein, dass eine aktuelle Veröffentlichung von Wissenschaftlern des Massachusetts Institute of Technology in Cambridge (MIT) im Fachjournal “Nature” nur vorsichtig als Durchbruch zu werten ist. Und dennoch ist das Ergebnis des Teams um Bruce Walker und Arup Chakraborty beachtenswert. [...] >>> den ganzen Artikel lesen

© spiegel.de 06.05.2010 | Aids,
Forscher enträtseln natürliche HIV-Immunität

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HIV: China hebt HIV-Einreiseverbot auf

| Die USA hat dieses schon getan und nun auch China.

China hat sein Gesetz aus den Achtziger Jahren aufgehoben, welches HIV-Infizierten und Aidskranken die Einreise verbietet. Durch die Aufhebung des Grenz-Quarantäne-Gesetzes dürfen künftig dürfen HIV-Infizierte und Aidskranke nach China einreisen und auch die Reisebestimmungen für Leprakranke und Menschen mit Geschlechtskrankheiten wurden gelockert.

Wenige Tage vor Eröffnung der Weltausstellung in Shanghai hat China das Einreiseverbot für HIV-Infizierte und Aidskranke aufgehoben. Das Kabinett teilte am Dienstagabend mit, die Regierung habe entsprechende Gesetzesänderungen bereits vor gut einer Woche verabschiedet. Ab sofort dürfen Menschen mit dem HI-Virus im Blut nun wieder die Grenzen passieren. Die Reisebeschränkungen für Menschen mit Lepra und Geschlechtskrankheiten wurden ebenfalls aufgehoben. [...] >>> Diesen Artikel weiterlesen.


© focus online – Aids, HIV-Infizierte dürfen nach China einreisen | 28.04.2010, 12:38

Auch blu.fm schreibt es kurz und knapp:

Unmittelbar vor Beginn der Weltausstellung EXPO 2010 in Shanghai (Beginn am 1. Mai), hebt China sein Einreiseverbot für HIV-Positive Menschen auf. UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon begrüßte diese Entscheidung und sagte: „Eine Politik und Praxis der Strafen, behindert die weltweite Bekämpfung von AIDS.“ [...]

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Weltaidstag! – Aids wurde vor 28 Jahren entdeckt

Jeder Mensch hat ein Immunsystem, das die Aufgabe hat, Krankheitserreger im Körper unschädlich zu machen. Das Immunsystem bekämpft zum Beispiel Pilze, Viren oder Bakterien.

Wenn dieses System geschwächt ist, wird der Mensch schneller krank. Genau das passiert bei Menschen, die sich mit HIV angesteckt haben.

Das Immunschwäche-Virus macht es möglich, dass eigentlich harmlose Infektionen schwere Krankheiten auslösen. Damit sich das Virus nicht weiter im Körper verbreitet, müssen HIV-Infizierte viele Medikamente nehmen. Damit soll auch verhindert werden, dass bei dem Infizierten Aids ausbricht. Diese Krankheit ist nicht heilbar, deshalb soll der Ausbruch möglichst lange hinausgezögert werden. Übertragen wird das Virus vor allem bei sexuellem Kontakt über Sperma oder Blut. Deshalb ist es so wichtig, Kondome zu benutzen. Wer einen Freund umarmt oder küsst, kann sich nicht anstecken. Das Virus kann durch einen Test nachgewiesen werden.

Aids wurde 1981 als Krankheit erkannt. 1982 erkrankte der erste Patienten in Deutschland. Heute leben weltweit 33,4 Millionen Menschen mit dem Aids-Erreger im Körper. In Deutschland gibt es etwa 67 000 Infizierte.

-▷ So der Beitrag aus dem Hamburger Abendblatt mit der Überschrift “Aids wurde vor 28 Jahren entdeckt”.

Ich berichte nicht nur heute zu diesem Thema, in meinem Blog gibt es schon eine ganze Menge Beiträge und Wissenswertes zu diesem Thema.

-▷ So schreiben die Stuttgarter Nachrichten „Hilfsverbände kritisieren, HIV-Infizierte noch immer ausgegrenzt“ weiter ließt du in dem Artikel:

Prominente sprechen offen über Aids, spezielle Singlebörsen vermitteln Virusträgern einen neuen Partner. Die Immunschwächekrankheit scheint auf den ersten Blick in der Gesellschaft angekommen zu sein. Doch der Schein trügt, sagen Betroffene und Experten.und Elke Dietrich

Wenn Nadja Benaissa wie vor knapp einem Monat auf der Gala der Deutschen Aids-Stiftung offen über ihre Krankheit spricht, rührt das viele zu Tränen. “Ich heiße Nadja Benaissa, bin 27 Jahre alt, Mutter einer Tochter und HIV-positiv”, bekannte die No-Angels-Sängerin Anfang November in Berlin. Dann erzählte sie von ihrer kleinen Tochter, die selbst nicht positiv ist, aber auf dem Schulhof wegen der Krankheit ihrer Mutter gehänselt wird. Dass ein Kind nichts für die Krankheit seiner Mutter kann und das Mobbing von Betroffenen falsch ist, darüber ist man sich hierzulande grundsätzlich einig – zumindest in der Theorie.

“Bei uns herrscht zwar ein Diskriminierungstabu”, sagt Ulrich Heide von der Deutschen Aids-Stiftung. “Doch das stößt im unmittelbaren Umfeld oft an seine Grenzen.” Macht etwa ein Kind Witze über Aidskranke, wird es in der Regel von seinen Eltern zur Ordnung gerufen. Wird aber bekannt, dass der Nebensitzer des Zöglings eine HIV-infizierte Mutter hat, ist es bei vielen Eltern vorbei mit der Solidarität. Und das, obwohl nur ein Prozent der Kinder von infizierten Müttern das Virus in sich tragen. […]

-▷ Focus Online dagegen fragt und schreibt in einem Beitrag „Aids-Vorbeugung, Wo bleibt die HIV-Impfung?“

Seit fast 30 Jahren suchen Forscher nach einem Impfstoff gegen Aids. Bisher endeten alle Erfolgsmeldungen in Katzenjammer. Das HI-Virus ist einfach nicht zu fassen.

Laut war der Jubel in diesem Herbst, als Wissenschaftler das Ergebnis einer HIV-Impfstudie mit 16 000 thailändischen Rekruten bekannt gaben: 30 Prozent weniger Absteckungsrisiko durch eine Immunisierung mit zwei kombinierten Wirkstoffen. Als Durchbruch in der Aidstherapie feierten einige Experten das Studienergebnis, als andere die Euphorie bremsten: Von den 8000 Geimpften waren nur 20 weniger infiziert als in der Placebo-Gruppe (insgesamt hatten sich 125 Männer im dreijährigen Studienzeitraum mit HIV angesteckt). Der Impfschutz hielt außerdem nur kurze Zeit an. Und selbst die Studienautoren hatten keine Erklärung für den Wirkmechanismus der Impfung, sofern er denn vorhanden war. Ob das Ergebnis des Massentests zumindest vorsichtigen Optimismus zulässt, wie Aidsforscher trotz des mageren Resultats hoffen, ist unklar.

Ernüchternde HIV-Impfforschung

Der Flop der jüngst veröffentlichen Studie ist der bisher letzte in einer Serie von Rückschlägen und Enttäuschungen in Hinblick auf eine Impfung gegen das HI-Virus, mit dem momentan 33,4 Millionen Menschen weltweit infiziert sind. Während die Therapie der unheilbaren Immunschwäche seit den 80er-Jahren gewaltige Fortschritte gemacht hat, tritt die Impfforschung auf der Stelle. Denn das HI-Virus ist anders als andere Viren.

„Es verändert sich besonders schnell und passt sich an alle Reaktionen des Immunsystems an“, sagt der Immunologe Georg Behrens von der Medizinischen Hochschule Hannover. „Gegen Grippeviren genügt es zum Beispiel, durch einen Impfstoff die Antikörper zu vermehren und sie so auszuschalten. An HI-Viren prallen Antikörper einfach ab.“ Das Virus hat sich auf seiner Oberfläche einen regelrechten Panzer aus Zuckermolekülen zugelegt, an dem körpereigene Abwehrzellen und Impfstoff-Antigene abperlen. [...]

Und hier noch fix in eigener Sache zwei Links in meinem Blog von Lesern, Menschen mit dem HI-Virus.

-▷ HIV: Beitrag von Simon & David

-▷ HIV: Beitrag von meeno

HIV: Die Zahl der Neuinfektionen mit dem Aids-Virus sinkt.

Das Robert Koch Institut hat aktuelle Schätzungen zu HIV/AIDS für das Jahr 2009 veröffentlicht. Rund 3000 Menschen haben sich neu mit HIV infiziert. Diese Zahl ist seit etwa drei Jahren stabil. Deutschland hat außerdem die niedrigste Neuinfektionsrate in Westeuropa.

Zu den neuen Zahlen des Robert Koch-Instituts sagt Minister Dr. Rösler: “Das Infektionsgeschehen hat sich in den letzten Jahren stabilisiert. Das ist ein kleiner Erfolg. Der Weg des Bundesministeriums für Gesundheit, Prävention und Aufklärung zu fördern, ist richtig. Aber wir müssen gemeinsam mit unseren Partnern weiterhin hart daran arbeiten, die Zahl der Neuinfektionen zu senken.” [...]

-▷ so schreibt es lifepr.de unter der Überschrift: HIV-Neuinfektionen stabilisiert, Neueste Zahlen zeigen den Erfolg von Prävention und Aufklärung

Die Zahl neuer Aids-Infektionen ist in den vergangenen acht Jahren um 17 Prozent zurückgegangen. Auch sterben heute weniger Menschen an der Immunschwächekrankheit. Dennoch leben mit 33,4 Millionen mehr Menschen als je zuvor mit dem Aidserreger HIV im Blut. Das geht aus dem Weltaidsbericht der Vereinten Nationen hervor, der in Shanghai vorgestellt wurde. “Die gute Nachricht ist, dass der Rückgang, den wir sehen, zumindest teilweise auf Vorbeugung zurückgeht”, sagte Michel Sdibé, Exekutivdirektor des UN-Aidsprogramms UNAIDS. Doch gingen Vorsorgeprogramme häufig auch am Ziel vorbei und müssten wirksamer ausgerichtet werden. [...]

-▷ so bei n-tv gelesen: 33,4 Millionen Menschen weltweit infiziert, HIV-Neuinfektionen gehen zurück

[...] Im vergangenen Jahr haben sich 2,7 Millionen Menschen neu mit dem Virus infiziert. In Afrika südlich der Sahara waren es 15 Prozent weniger im Vergleich zu 2001. In Ostasien gingen seitdem die neuen HIV-Infektionen um 25 Prozent und in Süd- und Südostasien um 10 Prozent zurück. UNAIDS-Exekutivdirektor Sibidé sagte, auf zwei neue Aids-Behandlungen kämen aber immer noch fünf neue Infektionen. 97 Prozent der neuen Infektionen passierten in Entwicklungsländern, wo es auch 98 Prozent der Aidstoten gebe. Der Grund sei vor allem der mangelnde Zugang zu Gesundheitsdiensten. [...]

-▷ so ein  Artikel bei focus online:  Zahl der Aids-Neuinfektionen geht zurück

Weitere Links im Netz zu diesem Thema:

-▷ Welt online schreibt: Weniger Menschen infizieren sich mit Aids

-▷ focus online schreibt: Weltaidsbericht, 17 Prozent weniger HIV-Infektionen

HIV: Ab 2010 dürfen HIV-Infizierte wieder in die USA reisen?

Nach mehr als zwei Jahrzehnten dürfen Ausländer mit HIV oder Aids wieder in die USA einreisen. Ein seit 1987 geltendes Einreiseverbot für HIV-Infizierte wird zum Jahreswechsel endgültig aufgehoben, wie US-Präsident Barack Obama ankündigte. Dies sei ein Beitrag, um das mit der Immunschwächekrankheit verbundene Stigma zu überwinden.[...]

-▷ AFP _ HIV-Infizierte dürfen ab 2010 wieder in die USA reisen

© AFP / 31.1o.2oo9

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In den USA soll das Einreiseverbot für HIV-Infizierte zum 01. Januar 2010 aufgehoben werden. US-Präsident Barack Obama kündigte an, dass ein entsprechender Erlass am Montag von seiner Regierung veröffentlicht wird. Obama nannte das derzeitige Einreiseverbot eine Stigmatisierung für alle betroffenen Menschen. Wenn die USA eine Vorreiterrolle bei der Bekämpfung von HIV/Aids einnehmen wolle, müsse sich das Land hier anders verhalten, so Obama weiter.[...]

-▷ pride1radio _ USA hebt Einreiseverbot für HIV-Infizierte auf

© Pride1Radio / 31.1o.2oo9