HIV: Forscher enträtseln natürliche HIV-Immunität

| Die meisten HIV-Infizierten erkranken ohne Therapie an der Immunschwächekrankheit Aids. Doch bei etwa einem von 200 Patienten bleibt die Anzahl der Viren im Blut so gering, dass die Krankheit erst viel später oder überhaupt nicht ausbricht. Ein großer Teil dieser Menschen trägt die immunisierende HLA-B57-Variante.

Eine Ansteckung mit dem HI-Virus bedeutet für die allermeisten Menschen, dass sie ohne eine Therapie an Aids erkranken. Ein kleiner Teil aber ist immun gegen die Infektion. Jetzt haben Forscher den dahinter stehenden Mechanismus enträtselt – und hoffen, endlich einen wirksamen Impfstoff zu finden.

Margeret Johnston, die ranghöchste Impfstoffentwicklerin des National Institutes of Health (NIH) der USA, hegte vor einigen Jahren eine große Hoffnung: Es gebe durchaus eine Chance, eine zumindest teilweise wirksame Impfung noch im ersten Jahrzehnt dieses Jahrhunderts zu finden, sagte sie seinerzeit auf der Welt-Aids-Konferenz.

Zwar haben Forscher eine Reihe vielversprechender Ansätze für ein solches Vakzin gefunden, und seither sind viele Durchbrüche gemeldet worden. Doch ein wirklich wirksamer Impfstoff scheint nach wie vor in weiter Ferne. Es könnte also durchaus sein, dass eine aktuelle Veröffentlichung von Wissenschaftlern des Massachusetts Institute of Technology in Cambridge (MIT) im Fachjournal “Nature” nur vorsichtig als Durchbruch zu werten ist. Und dennoch ist das Ergebnis des Teams um Bruce Walker und Arup Chakraborty beachtenswert. [...] >>> den ganzen Artikel lesen

© spiegel.de 06.05.2010 | Aids,
Forscher enträtseln natürliche HIV-Immunität

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Weltaidstag! – Aids wurde vor 28 Jahren entdeckt

Jeder Mensch hat ein Immunsystem, das die Aufgabe hat, Krankheitserreger im Körper unschädlich zu machen. Das Immunsystem bekämpft zum Beispiel Pilze, Viren oder Bakterien.

Wenn dieses System geschwächt ist, wird der Mensch schneller krank. Genau das passiert bei Menschen, die sich mit HIV angesteckt haben.

Das Immunschwäche-Virus macht es möglich, dass eigentlich harmlose Infektionen schwere Krankheiten auslösen. Damit sich das Virus nicht weiter im Körper verbreitet, müssen HIV-Infizierte viele Medikamente nehmen. Damit soll auch verhindert werden, dass bei dem Infizierten Aids ausbricht. Diese Krankheit ist nicht heilbar, deshalb soll der Ausbruch möglichst lange hinausgezögert werden. Übertragen wird das Virus vor allem bei sexuellem Kontakt über Sperma oder Blut. Deshalb ist es so wichtig, Kondome zu benutzen. Wer einen Freund umarmt oder küsst, kann sich nicht anstecken. Das Virus kann durch einen Test nachgewiesen werden.

Aids wurde 1981 als Krankheit erkannt. 1982 erkrankte der erste Patienten in Deutschland. Heute leben weltweit 33,4 Millionen Menschen mit dem Aids-Erreger im Körper. In Deutschland gibt es etwa 67 000 Infizierte.

-▷ So der Beitrag aus dem Hamburger Abendblatt mit der Überschrift “Aids wurde vor 28 Jahren entdeckt”.

Ich berichte nicht nur heute zu diesem Thema, in meinem Blog gibt es schon eine ganze Menge Beiträge und Wissenswertes zu diesem Thema.

-▷ So schreiben die Stuttgarter Nachrichten „Hilfsverbände kritisieren, HIV-Infizierte noch immer ausgegrenzt“ weiter ließt du in dem Artikel:

Prominente sprechen offen über Aids, spezielle Singlebörsen vermitteln Virusträgern einen neuen Partner. Die Immunschwächekrankheit scheint auf den ersten Blick in der Gesellschaft angekommen zu sein. Doch der Schein trügt, sagen Betroffene und Experten.und Elke Dietrich

Wenn Nadja Benaissa wie vor knapp einem Monat auf der Gala der Deutschen Aids-Stiftung offen über ihre Krankheit spricht, rührt das viele zu Tränen. “Ich heiße Nadja Benaissa, bin 27 Jahre alt, Mutter einer Tochter und HIV-positiv”, bekannte die No-Angels-Sängerin Anfang November in Berlin. Dann erzählte sie von ihrer kleinen Tochter, die selbst nicht positiv ist, aber auf dem Schulhof wegen der Krankheit ihrer Mutter gehänselt wird. Dass ein Kind nichts für die Krankheit seiner Mutter kann und das Mobbing von Betroffenen falsch ist, darüber ist man sich hierzulande grundsätzlich einig – zumindest in der Theorie.

“Bei uns herrscht zwar ein Diskriminierungstabu”, sagt Ulrich Heide von der Deutschen Aids-Stiftung. “Doch das stößt im unmittelbaren Umfeld oft an seine Grenzen.” Macht etwa ein Kind Witze über Aidskranke, wird es in der Regel von seinen Eltern zur Ordnung gerufen. Wird aber bekannt, dass der Nebensitzer des Zöglings eine HIV-infizierte Mutter hat, ist es bei vielen Eltern vorbei mit der Solidarität. Und das, obwohl nur ein Prozent der Kinder von infizierten Müttern das Virus in sich tragen. […]

-▷ Focus Online dagegen fragt und schreibt in einem Beitrag „Aids-Vorbeugung, Wo bleibt die HIV-Impfung?“

Seit fast 30 Jahren suchen Forscher nach einem Impfstoff gegen Aids. Bisher endeten alle Erfolgsmeldungen in Katzenjammer. Das HI-Virus ist einfach nicht zu fassen.

Laut war der Jubel in diesem Herbst, als Wissenschaftler das Ergebnis einer HIV-Impfstudie mit 16 000 thailändischen Rekruten bekannt gaben: 30 Prozent weniger Absteckungsrisiko durch eine Immunisierung mit zwei kombinierten Wirkstoffen. Als Durchbruch in der Aidstherapie feierten einige Experten das Studienergebnis, als andere die Euphorie bremsten: Von den 8000 Geimpften waren nur 20 weniger infiziert als in der Placebo-Gruppe (insgesamt hatten sich 125 Männer im dreijährigen Studienzeitraum mit HIV angesteckt). Der Impfschutz hielt außerdem nur kurze Zeit an. Und selbst die Studienautoren hatten keine Erklärung für den Wirkmechanismus der Impfung, sofern er denn vorhanden war. Ob das Ergebnis des Massentests zumindest vorsichtigen Optimismus zulässt, wie Aidsforscher trotz des mageren Resultats hoffen, ist unklar.

Ernüchternde HIV-Impfforschung

Der Flop der jüngst veröffentlichen Studie ist der bisher letzte in einer Serie von Rückschlägen und Enttäuschungen in Hinblick auf eine Impfung gegen das HI-Virus, mit dem momentan 33,4 Millionen Menschen weltweit infiziert sind. Während die Therapie der unheilbaren Immunschwäche seit den 80er-Jahren gewaltige Fortschritte gemacht hat, tritt die Impfforschung auf der Stelle. Denn das HI-Virus ist anders als andere Viren.

„Es verändert sich besonders schnell und passt sich an alle Reaktionen des Immunsystems an“, sagt der Immunologe Georg Behrens von der Medizinischen Hochschule Hannover. „Gegen Grippeviren genügt es zum Beispiel, durch einen Impfstoff die Antikörper zu vermehren und sie so auszuschalten. An HI-Viren prallen Antikörper einfach ab.“ Das Virus hat sich auf seiner Oberfläche einen regelrechten Panzer aus Zuckermolekülen zugelegt, an dem körpereigene Abwehrzellen und Impfstoff-Antigene abperlen. [...]

Und hier noch fix in eigener Sache zwei Links in meinem Blog von Lesern, Menschen mit dem HI-Virus.

-▷ HIV: Beitrag von Simon & David

-▷ HIV: Beitrag von meeno

HIV: Die Zahl der Neuinfektionen mit dem Aids-Virus sinkt.

Das Robert Koch Institut hat aktuelle Schätzungen zu HIV/AIDS für das Jahr 2009 veröffentlicht. Rund 3000 Menschen haben sich neu mit HIV infiziert. Diese Zahl ist seit etwa drei Jahren stabil. Deutschland hat außerdem die niedrigste Neuinfektionsrate in Westeuropa.

Zu den neuen Zahlen des Robert Koch-Instituts sagt Minister Dr. Rösler: “Das Infektionsgeschehen hat sich in den letzten Jahren stabilisiert. Das ist ein kleiner Erfolg. Der Weg des Bundesministeriums für Gesundheit, Prävention und Aufklärung zu fördern, ist richtig. Aber wir müssen gemeinsam mit unseren Partnern weiterhin hart daran arbeiten, die Zahl der Neuinfektionen zu senken.” [...]

-▷ so schreibt es lifepr.de unter der Überschrift: HIV-Neuinfektionen stabilisiert, Neueste Zahlen zeigen den Erfolg von Prävention und Aufklärung

Die Zahl neuer Aids-Infektionen ist in den vergangenen acht Jahren um 17 Prozent zurückgegangen. Auch sterben heute weniger Menschen an der Immunschwächekrankheit. Dennoch leben mit 33,4 Millionen mehr Menschen als je zuvor mit dem Aidserreger HIV im Blut. Das geht aus dem Weltaidsbericht der Vereinten Nationen hervor, der in Shanghai vorgestellt wurde. “Die gute Nachricht ist, dass der Rückgang, den wir sehen, zumindest teilweise auf Vorbeugung zurückgeht”, sagte Michel Sdibé, Exekutivdirektor des UN-Aidsprogramms UNAIDS. Doch gingen Vorsorgeprogramme häufig auch am Ziel vorbei und müssten wirksamer ausgerichtet werden. [...]

-▷ so bei n-tv gelesen: 33,4 Millionen Menschen weltweit infiziert, HIV-Neuinfektionen gehen zurück

[...] Im vergangenen Jahr haben sich 2,7 Millionen Menschen neu mit dem Virus infiziert. In Afrika südlich der Sahara waren es 15 Prozent weniger im Vergleich zu 2001. In Ostasien gingen seitdem die neuen HIV-Infektionen um 25 Prozent und in Süd- und Südostasien um 10 Prozent zurück. UNAIDS-Exekutivdirektor Sibidé sagte, auf zwei neue Aids-Behandlungen kämen aber immer noch fünf neue Infektionen. 97 Prozent der neuen Infektionen passierten in Entwicklungsländern, wo es auch 98 Prozent der Aidstoten gebe. Der Grund sei vor allem der mangelnde Zugang zu Gesundheitsdiensten. [...]

-▷ so ein  Artikel bei focus online:  Zahl der Aids-Neuinfektionen geht zurück

Weitere Links im Netz zu diesem Thema:

-▷ Welt online schreibt: Weniger Menschen infizieren sich mit Aids

-▷ focus online schreibt: Weltaidsbericht, 17 Prozent weniger HIV-Infektionen

HIV: In Deutschland leben HIV-Infizierte länger

HIV-Schleife-▷ Bei der Berliner Morgenpost habe ich eben einen interessanten Artikel mit der Überschrift: “Aids-Forschung – HIV-Infizierte in Deutschland leben immer länger” gelesen. Ich persönlich muss staunen wie die Medikamente die Virus-Vermehrung stoppen können. Aber das schlimme in meinen Augen ist, das viele nun denken, dann kann ich ohne Gummi poppen. Leider kenne ich auch solche Menschen, die äußern, das es ja bereits Medikamente gibt. Ja, aber das ist doch kein Freifahrtschein – oder doch? Den ganzen Artikel kannst du bei der Berliner Morgenpost lesen. Also immer daran denken Schütz dich!

[...] Alt werden mit Aids. Während vor einigen Jahren für Infizierte allein das Überleben wichtig war, spielt heute das Thema des würdevollen Alters mit der Krankheit eine immer wichtigere Rolle. Denn Dank besserer Medikamente erreichen heute immer mehr Aidskranke ein hohes Alter.

„Nach grober Schätzung sind derzeit ein Drittel aller HIV-Infizierten über 50 Jahre alt“, sagt Immunologe Prof. Georg Behrens. HIV-Infizierte könnten heute dank hochwirksamer Medikamenten- Kombinationen bis zu 70 Jahre alt werden. „Vor 15 Jahren wäre kaum jemand über 50 Jahre alt geworden, heute gibt es bei früher Diagnose und Behandlung seltener Todesfälle.“ Ende 2008 lebten bundesweit 63500 Menschen mit HIV, bei 1100 Patienten waren die Viren so stark, dass die Betroffenen an Aids erkrankten. 650 HIV-Infizierte starben laut Robert Koch-Institut im vergangenen Jahr. [...]

Immer daran denken: Schütz dich!

AIDES – AIDS Awareness

condomUnd das nachfolgende Video sollte ja bekannt sein, komisch das man dieses bei Youtube nur anschauen kann, wenn man sich einloggt und 18 Jahre ist. Ist mir schon sehr ungeheuerlich, dass ausgerechnet so ein Anstoß ans Verhüten zu denken bei Youtube nicht für alle zugänglich ist.

Sugar Baby Love – Gay AIDS Awareness

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HIV: Ab 2010 dürfen HIV-Infizierte wieder in die USA reisen?

Nach mehr als zwei Jahrzehnten dürfen Ausländer mit HIV oder Aids wieder in die USA einreisen. Ein seit 1987 geltendes Einreiseverbot für HIV-Infizierte wird zum Jahreswechsel endgültig aufgehoben, wie US-Präsident Barack Obama ankündigte. Dies sei ein Beitrag, um das mit der Immunschwächekrankheit verbundene Stigma zu überwinden.[...]

-▷ AFP _ HIV-Infizierte dürfen ab 2010 wieder in die USA reisen

© AFP / 31.1o.2oo9

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In den USA soll das Einreiseverbot für HIV-Infizierte zum 01. Januar 2010 aufgehoben werden. US-Präsident Barack Obama kündigte an, dass ein entsprechender Erlass am Montag von seiner Regierung veröffentlicht wird. Obama nannte das derzeitige Einreiseverbot eine Stigmatisierung für alle betroffenen Menschen. Wenn die USA eine Vorreiterrolle bei der Bekämpfung von HIV/Aids einnehmen wolle, müsse sich das Land hier anders verhalten, so Obama weiter.[...]

-▷ pride1radio _ USA hebt Einreiseverbot für HIV-Infizierte auf

© Pride1Radio / 31.1o.2oo9

HIV: Jeder dritte HIV-Träger in Europa weiß gar nichts von seiner Virus-Infektion?

Die Immunschwächekrankheit Aids ist noch immer eine große Gefahr, die von vielen anscheinend unterschätzt wird. Betrachtet man nämlich die Zahlen der Infizierten in Europa, die sich neu mit dem HI-Virus angesteckt haben, so wird deutlich, dass noch immer kein ausreichender Schutz besteht. [...]

-▷ optikur.de _ Europaweite HIV-Infektionen weiterhin ansteigend

© optikur.de / 27.1o.2oo9

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[...] Acquired Immune Deficiency Syndrome (AIDS) heißt übersetzt erworbenes Immundefektsyndrom. Aidsinfizierte haben eine schwere Schädigung des körpereigenen Abwehrsystems, welche durch das Aids-Virus ausgelöst wird. In Deutschland leben etwas mehr als 60.000 Infizierte. 33 Millionen Menschen steckten sich inzwischen weltweit mit dem gefährlichen Virus an. Wenn Aids zu Ausbruch kommt, können unzählige Krankheiten auftreten, da das Immunsystem nicht in der Lage ist, die Viren und Bakterien wirksam zu bekämpfen. Häufig leiden die Patienten an Krebs, was zwangsläufig irgendwann zum Tod führt.

In der Ukraine und in Estland sind die Zahlen der Neuansteckungen besonders besorgniserregend, da sie sich fast verdoppeln. Zählte man im Jahr 2001 in den EU-Staaten und in deren Nachbarländern noch 1,5 Millionen HIV-Infizierte, so stieg die Zahl im Jahr 2007 bereits auf 2,2 Millionen. Allein 2007 erfolgten etwa 50.000 Neuansteckungen. Brüssel plant nun weitere präventive Aufklärungskampagnen, aber auch Ausweitungen bezüglich der Unterstützung von bereits Erkrankten.[...]

-▷ cecu.de _ HIV-Infektionen sind in Europa weiterhin auf dem Vormarsch

© cecu.de / 27.1o.2oo9

Der erste Impfstoff gegen Aids?

FragezeichenHIV-SchleifeSeit gestern in den Nachrichten Informationen zu dem Thema, hier im Blog nun eine kleine Auswahl zu den Beiträgen. Ich bin der Meinung, jeder kann sich seine Meinung selber dazu bilden und sich fragen, ist es wirklich so, oder ist es nur ein kleiner Fortschritt? Wie dem auch sei, wichtig ist immer – NIMM EIN GUMMI und SEI KEIN DUMMI!

-▷ Welt Online _ Der erste Impfstoff gegen Aids

Kein Durchbruch, aber Fortschritt – Experten warten auf mehr Details zur Studie und äußern sich zurückhaltend

Bangkok – Beim Berliner Robert-Koch-Institut äußerte man sich zurückhaltend auf die Nachricht des neuen Kombinations-Impfstoffs gegen Aids. Noch seien die Daten nicht vollständig offengelegt, sie würden erst zu einem Kongress in Paris im kommenden Monat präsentiert. Ob das Ergebnis – ein Schutz für circa 30 Prozent der Geimpften – realistisch, also statistisch “signifikant” sei, könne man im Moment nicht entscheiden. […]

-▷ Blu.fm _ ERSTMALS SCHUTZWIRKUNG DURCH HIV-IMPFSTOFF

Forscher des „U.S. Military HIV Research Program“ und des thailändischen Gesundheitsministeriums haben einen Durchbruch in der Erprobung von HIV-Impfstoffen gemeldet.

Bei einem klinischen Test der so genannten, Phase III“ konnte das Infektionsrisiko durch eine Impfung mit einer Kombination aus zwei unterschiedlichen Impfstoffen, bei den 16.000 freiwilligen Probanden um 31,2 % verringert werden. […]

-▷ Berliner Morgenpost _ Neue Hoffnung im Kampf gegen Aids

Die Entwicklung eines Impfstoffs gegen den Aids-Erreger schien bislang in weiter Ferne zu liegen. Zu viele Rückschläge mussten die Forscher in den vergangenen Jahren einstecken. Bei einem Massentest in Thailand wurde nun ein Impfstoff getestet, mit dem erstmals das Risiko für eine HIV-Infektion deutlich gesenkt werden konnte.

Dieser Erfolg weckt neue Hoffnungen, dass es in absehbarer Zukunft eine wirksame Waffe gegen die weltweite Seuche geben kann. Auch Aids-Experten in Deutschland sprechen von einem Schritt nach vorn, warnen aber vor überzogenen Erwartungen. Beim Berliner Robert-Koch-Institut äußerte man sich zurückhaltend. Noch seien die Daten nicht vollständig offengelegt, sie würden erst zu einem Kongress in Paris im kommenden Monat präsentiert.

Die Weltgesundheitsorganisation WHO bezeichnete das Testergebnis mit dem Impfstoff RV 144 HIV als sehr bedeutsam. Trotz einer noch bescheidenen Schutzwirkung von 31,2 Prozent wecke das Resultat neue Hoffnung, dass ein Impfstoff gegen HIV entwickelt werden könne. […]

-▷ Gesundheitsblog _ AIDS: Kommt bald Impfstoff?

Heute wurde in den Medien gemeldet, dass in Thailand in großem Umfang ein Impfstoff gegen das HI-Virus an Menschen getestet wurde. Das Ergebnis: Das Risiko, sich mit dem Virus zu infizieren, sank dank des Serums um fast ein Drittel.

-▷ Berliner Umschau _ Impfstoff gegen HIV

Auf der Suche nach einem Impfstoff gegen den tödlichen HI-Virus scheinen thailändische Wissenschaftler fündig geworden zu sein. Bei einem Massentest mit über 16 000 Freiwilligen sank das Risiko einer Infektion um rund 31 Prozent. Dies wurde am Donnerstag von Vertretern des thailändischem Gesundheitsministeriums und den US-Streitkräften in Bangkok bekannt gegeben. […]

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HIV: etwa 3000 Menschen steckten sich 2008 neu mit HIV an!

HIV-SchleifeDavon allein in Berlin nach Untersuchungen des Robert-Koch-Instituts (RKI) im Jahr 2008 rund 500 HIV-Neuinfektionen. 475 der Infizierten sind Männer, 25 Frauen.

Auch zu lesen unter tagesspiegel.de:

[…] Ende 2008 lebten rund 9200 Menschen in Berlin mit HIV/Aids. Davon waren 8100 Männer, 1150 Frauen und 20 Kinder – Abweichungen in der Summe  ergeben sich aus der Tatsache, dass das RKI nur Schätzwerte angibt.

Etwa 100 HIV-Infizierte Berliner sind im Jahr 2008 an ihrer Krankheit gestorben. Deutschlandweit waren es rund 650. […]

Weitere Infos dazu kann man auf der Seite des Robert-Koch-Institut (RKI) finden.
Hier die gesamt Daten Deutschland (als PDF)