Ein Papst-Porträt aus 17.000 Kondomen!

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Bildquelle: dpa / Bild hier via Die Presse.com

So schreibt es news.de in seinem Beitrag, das ein Porträt des deutschen Ex-Papstes Benedikt XVI. aus 17.000 Kondomen versteigert werden soll. Es heißt, die US-Künsterlin Niki Johnson hat das Bildnis aus Kondomen kreiert, um damit zur Diskussion über sexuelle Aufklärung und Aids-Prävention beizutragen.

“Ein Porträt des emeritierten Papstes Benedikt XVI., das aus 17.000 Kondomen besteht, soll versteigert werden, so die amerikanische Künstlerin Niki Johnson. Ihr mehr als 2×1,5 Meter großes Kunstwerk wird derzeit in der «Portrait Society»-Gallerie in Milwaukee (US-Staat Wisconsin) gezeigt.

Ein amerikanischer Aids-Aktivist hat bereits 20.000 Dollar geboten. Johnson will einen Teil des Verkaufserlöses an Aids-Organisationen spenden. Die Versteigerung läuft bis Ende Mai.

Sie wollte mit dem Kondombild zur Diskussion über sexuelle Aufklärung und Gesundheitsförderung beitragen, sagte Johnson. Die 35-Jährige hofft, dass das Werk nach der Versteigerung an einem öffentlichen Ort ausgestellt wird. [...]“

Den ganzen Artikel kannst du bei News.de weiterlesen und auch wann der Künstlerin die Idee hatte. | Quelle: News.de | Bildquelle: dpa / Bild hier im Blog via Die Presse.com

Hätten seine Eltern ein Kondom benutzt…

| passend zum free condom habe ich doch noch ein schönes Lied von Rüdiger Hoffmann gefunden.

Es ist wirklich zum schmunzeln, finde ich zumindest. Aber jeder hat ja einen anderen Geschmack. Höre es dir an und bilde dein eigenes Urteil.

Rüdiger Hoffmann – Kondom – Live in Berlin

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HIV: Jeder dritte HIV-Träger in Europa weiß gar nichts von seiner Virus-Infektion?

Die Immunschwächekrankheit Aids ist noch immer eine große Gefahr, die von vielen anscheinend unterschätzt wird. Betrachtet man nämlich die Zahlen der Infizierten in Europa, die sich neu mit dem HI-Virus angesteckt haben, so wird deutlich, dass noch immer kein ausreichender Schutz besteht. [...]

-▷ optikur.de _ Europaweite HIV-Infektionen weiterhin ansteigend

© optikur.de / 27.1o.2oo9

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[...] Acquired Immune Deficiency Syndrome (AIDS) heißt übersetzt erworbenes Immundefektsyndrom. Aidsinfizierte haben eine schwere Schädigung des körpereigenen Abwehrsystems, welche durch das Aids-Virus ausgelöst wird. In Deutschland leben etwas mehr als 60.000 Infizierte. 33 Millionen Menschen steckten sich inzwischen weltweit mit dem gefährlichen Virus an. Wenn Aids zu Ausbruch kommt, können unzählige Krankheiten auftreten, da das Immunsystem nicht in der Lage ist, die Viren und Bakterien wirksam zu bekämpfen. Häufig leiden die Patienten an Krebs, was zwangsläufig irgendwann zum Tod führt.

In der Ukraine und in Estland sind die Zahlen der Neuansteckungen besonders besorgniserregend, da sie sich fast verdoppeln. Zählte man im Jahr 2001 in den EU-Staaten und in deren Nachbarländern noch 1,5 Millionen HIV-Infizierte, so stieg die Zahl im Jahr 2007 bereits auf 2,2 Millionen. Allein 2007 erfolgten etwa 50.000 Neuansteckungen. Brüssel plant nun weitere präventive Aufklärungskampagnen, aber auch Ausweitungen bezüglich der Unterstützung von bereits Erkrankten.[...]

-▷ cecu.de _ HIV-Infektionen sind in Europa weiterhin auf dem Vormarsch

© cecu.de / 27.1o.2oo9

Der erste Impfstoff gegen Aids?

FragezeichenHIV-SchleifeSeit gestern in den Nachrichten Informationen zu dem Thema, hier im Blog nun eine kleine Auswahl zu den Beiträgen. Ich bin der Meinung, jeder kann sich seine Meinung selber dazu bilden und sich fragen, ist es wirklich so, oder ist es nur ein kleiner Fortschritt? Wie dem auch sei, wichtig ist immer – NIMM EIN GUMMI und SEI KEIN DUMMI!

-▷ Welt Online _ Der erste Impfstoff gegen Aids

Kein Durchbruch, aber Fortschritt – Experten warten auf mehr Details zur Studie und äußern sich zurückhaltend

Bangkok – Beim Berliner Robert-Koch-Institut äußerte man sich zurückhaltend auf die Nachricht des neuen Kombinations-Impfstoffs gegen Aids. Noch seien die Daten nicht vollständig offengelegt, sie würden erst zu einem Kongress in Paris im kommenden Monat präsentiert. Ob das Ergebnis – ein Schutz für circa 30 Prozent der Geimpften – realistisch, also statistisch “signifikant” sei, könne man im Moment nicht entscheiden. […]

-▷ Blu.fm _ ERSTMALS SCHUTZWIRKUNG DURCH HIV-IMPFSTOFF

Forscher des „U.S. Military HIV Research Program“ und des thailändischen Gesundheitsministeriums haben einen Durchbruch in der Erprobung von HIV-Impfstoffen gemeldet.

Bei einem klinischen Test der so genannten, Phase III“ konnte das Infektionsrisiko durch eine Impfung mit einer Kombination aus zwei unterschiedlichen Impfstoffen, bei den 16.000 freiwilligen Probanden um 31,2 % verringert werden. […]

-▷ Berliner Morgenpost _ Neue Hoffnung im Kampf gegen Aids

Die Entwicklung eines Impfstoffs gegen den Aids-Erreger schien bislang in weiter Ferne zu liegen. Zu viele Rückschläge mussten die Forscher in den vergangenen Jahren einstecken. Bei einem Massentest in Thailand wurde nun ein Impfstoff getestet, mit dem erstmals das Risiko für eine HIV-Infektion deutlich gesenkt werden konnte.

Dieser Erfolg weckt neue Hoffnungen, dass es in absehbarer Zukunft eine wirksame Waffe gegen die weltweite Seuche geben kann. Auch Aids-Experten in Deutschland sprechen von einem Schritt nach vorn, warnen aber vor überzogenen Erwartungen. Beim Berliner Robert-Koch-Institut äußerte man sich zurückhaltend. Noch seien die Daten nicht vollständig offengelegt, sie würden erst zu einem Kongress in Paris im kommenden Monat präsentiert.

Die Weltgesundheitsorganisation WHO bezeichnete das Testergebnis mit dem Impfstoff RV 144 HIV als sehr bedeutsam. Trotz einer noch bescheidenen Schutzwirkung von 31,2 Prozent wecke das Resultat neue Hoffnung, dass ein Impfstoff gegen HIV entwickelt werden könne. […]

-▷ Gesundheitsblog _ AIDS: Kommt bald Impfstoff?

Heute wurde in den Medien gemeldet, dass in Thailand in großem Umfang ein Impfstoff gegen das HI-Virus an Menschen getestet wurde. Das Ergebnis: Das Risiko, sich mit dem Virus zu infizieren, sank dank des Serums um fast ein Drittel.

-▷ Berliner Umschau _ Impfstoff gegen HIV

Auf der Suche nach einem Impfstoff gegen den tödlichen HI-Virus scheinen thailändische Wissenschaftler fündig geworden zu sein. Bei einem Massentest mit über 16 000 Freiwilligen sank das Risiko einer Infektion um rund 31 Prozent. Dies wurde am Donnerstag von Vertretern des thailändischem Gesundheitsministeriums und den US-Streitkräften in Bangkok bekannt gegeben. […]

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Kleiner Tipp zum Abnehmen

Seine KLAMOTTEN AUSZIEHEN:
Mit seinem Einverständnis……………….12 Kalorien
Ohne sein Einverständnis………………187 Kalorien

Seine SHORTS AUSZIEHEN:
Mit beiden Händen……………………..5 Kalorien
Mit einer Hand…………………………19 Kalorien
Mit den Zähnen………………………..99 Kalorien

KONDOM ÜBERZIEHEN:
Mit Erektion…………………………….5 Kalorien
Ohne Erektion……………………….425 Kalorien

STELLUNGEN:
Missionarsstellung………………………9 Kalorien
69 im Liegen…………………………..55 Kalorien
69 im Stehen…………………………192 Kalorien
Wie die Hunde……………………….289 Kalorien
Italienischer Kerzenleuchter……. …1024 Kalorien

ORGASMUS:
Echt………………………………. .444 Kalorien
Vorgetäuscht……………………….888 Kalorien

NACH DEM ORGASMUS:
Im Bett kuscheln…………………………12 Kalorien
Sofort aufstehen………………………..56 Kalorien
Erklären, warum Du sofort aufstehst….946 Kalorien

EINE ZWEITE EREKTION:
18 bis 29 Jahre………………………. ..85 Kalorien
30 bis 35 Jahre………………………..285 Kalorien
36 bis 49 Jahre…………………… …1629 Kalorien
50 bis 55 Jahre…………………….. .3972 Kalorien
56 Jahre und mehr………….noch keine Ergebnisse

DANACH ANZIEHEN:
In Ruhe……………………………….55 Kalorien
In Eile………………………………..101 Kalorien
Der Vater klopft an der Tür………..1118 Kalorien
Dein Freund klopft an der Tür……..3721 Kalorien

gefunden in den weiten des Internets.

HIV: Jeder fünfte Fall wird aus Berlin gemeldet.

HIV-SchleifeDie Berliner Morgenpost schrieb am 16.04.2009 „Berlin ist Deutschlands Aids-Brennpunkt“, weiter kann man in dem Artikel lesen.

[…] In ganz Deutschland gab es laut Robert-Koch-Institut im Jahr 2001 insgesamt 1443 diagnostizierte HIV-Fälle, im Jahr 2008 waren es bereits 2826. Gab es 2001 noch 200 bekannte Neuinfektionen in der Hauptstadt, waren es 2008 schon 453. “Jede fünfte Infektion wird aus Berlin gemeldet. Man kann die Hauptstadt als Brennpunkt der Epidemie bezeichnen”, sagt Kai-Uwe Merkenich, Geschäftsführer der Berliner Aidshilfe e.V.

Das habe verschiedene Gründe. “Berlin ist eben die größte Metropole. Hier finden die meisten Kontakte statt, die meiste Sexualität. Und wir haben die größte Bisexuellen- und Schwulenszene.” Zwar zählten schwule Männer immer noch zur größten Risikogruppe. Das heiße aber noch lange nicht, dass heterosexuelle Jugendliche nicht gefährdet seien, auch wenn sie es oft so empfänden. “Manche denken eben leider immer noch, dass nur Schwule und Drogenabhängige HIV-positiv sind oder dass man eine Infektion sehen kann”, sagt er. Im Gegensatz zu den 80er-Jahren und 90er-Jahren gingen die Menschen viel offener mit dem Thema HIV um, seien weniger ängstlich. Das sei einerseits erfreulich, führe aber auch zu weniger Schutz. […]

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Weiter schreibt die Berliner Morgenpost:

[…] Auch das können Zahlen belegen: Ende 2007 waren in Berlin 5794 Fälle diagnostiziert – darunter 5123 Männer und 671 Frauen. Von ihnen sind bereits 3328 Personen gestorben. Zurzeit schätzt man die Zahl der Menschen, die in Berlin mit HIV oder Aids leben, auf etwa 9200. Jeden Tag wird in der Hauptstadt mindestens einmal die Infektion übertragen, wöchentlich sterben hier zwei Menschen an den Folgen von Aids. Trotz der alarmierenden Zahlen mache sich unter vielen jungen Leuten derzeit eine gewisse Leichtfertigkeit breit. Kneiding sagt deswegen, dass wieder verstärkt vorgebeugt werden muss. “Besonders in der Schule, unter Jugendlichen, muss Aufklärung noch mehr verstärkt werden”, sagt sie. Kampagnen hält sie für gut und sinnvoll. “Sexuelle Aktivität beginnt immer früher, junge Leute müssen wissen, dass sie Kondome benutzen müssen, um vor Krankheiten geschützt zu sein.” […]

Es ist schon sehr erschreckend, aber nicht nur HIV ist gefährlich, es können auch andere Krankheiten übertragen werden. U.a. Syphilis, Tripper, Hepatitis… Also immer daran denken, Gummi rauf und den Spaß genießen.

Virtuelle Welt » Wie will man die Jungs nur verstehen #10

Ich weiß, man muss dieses nicht fragen, weil man sie eben nicht verstehen kann. Nun hatte ich aber mal wieder paar Tage Zeit um zu versuchen sie zu verstehen und es klappt mal wieder nicht. Man nehme sich eben die Zeit, nutze sein Profil bei GayRomeo und staune Bauklötzer wie das Verhalten der Jungs auf dieser Kontaktbörse ist. Man staune wieder über die Angaben im Profil, ja mittlerweile habe ich ja verstanden dass nicht alle Angaben in den Profilen der Wahrheit entsprechen – aber dass man auch in Sachen Safer Sex noch so Rücksichtslos ist, das hätte ich nicht gedacht.

Warum schreiben User „IMMER“ und meinen dann doch „NIEMALS“? Ich verstehe das nicht wenn User nicht ehrlich sein können. „Immer“ schreiben heißt doch auch „immer“ mit Kondom über den Schwanz ficken oder gefickt werden. Oder habe ich wieder einen Denkfehler?

Es gibt auch bei GayRomeo viele Clubs die sich mit dem Thema „Bareback“ befassen und ich habe mir erlaubt mal zweien beizutreten um zugucken wen man alles entdeckt. Da staunte ich nicht schlecht, einige User die ich kenne und die mir was von „immer Safer Sex“ erzählen und dann sind sie mit der Angabe: „Safer Sex – Immer“ in solchen Clubs vertreten. Ah, ich dachte ich spinne. Wie unehrlich ist das denn? Groß rum schreien und dann doch in solchen Clubs sein. Das sind mir ja die richtigen.

Machen wir uns nichts vor, klar ist es schön ohne Kondom Sex zu haben, aber sollte man dann nicht den Arsch in der Hose haben und wenigstens „keine Angabe“ in das Profil setzen? Das zumindest wäre doch die Alternative oder man schreibt „nach Absprache“ auch das wäre Ehrlich. Aber „immer“ schreiben und doch „ohne“ zu ficken – hm, das ist unverständlich. Auch dann diese schönen Profiltexte dann dazu, das man doch nicht auf „Barebacker“ steht und so… Ahhhhhhhhh …

Ich werde diese Virtuelle Welt und ihre User nie verstehen. Auch wenn ich mir noch soviel Mühe gebe um das zu können. Wenn wir mal bei Beitrag #100 dazu angekommen sind, wissen wir, dass ich sie nicht verstehe. Also mal wieder daran arbeiten, dass ich die Jungs verstehen werde. In diesem Sinne, seit Ehrlich zu einander und achtet auf eure Gesundheit…

So und hier mal nen Screenshot aus einem Profil, wo ich auch staune. Keine Typen mit “bare-ficker ambitionen”, aber Safer Sex – Keine Angabe. Na das passt ja auch schön zusammen.

GayRomeo schreibt das 1×1 des Safer Sex auf Ihrer Seite den Text der Aids-Hilfe e.V. von 2005

Safer Sex schützt vor HIV und senkt die Gefahr einer Ansteckung mit anderen sexuell übertragbaren Erregern. Hier einige Informationen über Risiken und Schutzmöglichkeiten bei den gängigsten sexuellen Praktiken.

Oralverkehr
Zum “Blasen”: Das Stimulieren des Penis mit Mund oder Zunge gilt als risikoarm, solange kein Blut im Spiel ist. Wichtig ist: kein Sperma in den Mund, auf Wunden, auf die Schleimhäute oder in die Augen gelangen lassen. Wenn dennoch Sperma in den Mund gelangt, nicht schlucken, sondern möglichst schnell ausspucken und Mund ausspülen, am besten mit Alkohol. Ist Sperma in die Augen gelangt, diese möglichst schnell mit Wasser ausspülen. Wer ganz sichergehen will, benutzt beim Blasen ein Kondom. Es schützt außerdem vor Mund-Tripper.

Eindringen mit den Fingern
In den After ist dies risikoarm, auch bei nicht intakter Haut. Auf kurz geschnittene Fingernägel sollte man aber achten!

Analverkehr
Hier ist das Risiko besonders groß, sich mit HIV und anderen Krankheitserregern anzustecken. Der After ist stark durchblutet, seine Schleimhäute sind sehr leicht verwundbar.
Auch der “aktive” Partner – also derjenige, der seinen Penis einführt – kann angesteckt werden: Die empfindliche Eichel und der Harnröhrenausgang können mit Erregern in Kontakt kommen.
Kondome, zusammen mit einem fettfreien Gleitmittel, bieten beim Analverkehr guten Schutz.

Fisting
Bei dieser Praktik – ob anal oder vaginal – ist das Risiko gering, solange es nicht zum Blut-Blut- oder Blut-Schleimhautkontakt kommt. Schutz bieten Latexhandschuhe (auf kurz geschnittene Fingernägel achten!). Wenn man fetthaltige Gleitmittel (z. B. Crisco) verwendet, ist Anal- oder Vaginalverkehr nach dem Fisten riskant, weil Fett die üblichen Kondome beschädigt, sodass sie nicht mehr schützen.

S/M (Sado-Maso)
Was HIV angeht, ist S/M risikolos – vorausgesetzt, es gibt keine Wunden, in die Blut oder Sperma gelangen kann, und Blut oder Sperma gelangen nicht in die Augen, auf Schleimhäute oder in den Mund. Auch die “Werkzeuge” sind sicher, solange kein Blut im Spiel ist. Werden sie auch bei/von anderen benutzt, sollten sie vor dem Weiterreichen gründlich mit Wasser und Seife gereinigt werden.

Sex mit Sexspielzeugen
Was HIV angeht, sind Dildos, Vibratoren und andere Toys sicher, wenn sie nur von/bei derselben Person benutzt werden. Werden sie von/bei anderen verwendet, zieht man ihnen zuvor jeweils ein neues Kondom über oder wäscht sie sorgfältig mit Wasser und Seife.

Andere Praktiken
Praktiken mit Urin (“Golden Shower”) und Kot (Scat) wie auch das Lecken des Anus (Rimming) sind unbedenklich, was HIV angeht (solange kein Blut im Spiel ist). Man kann sich dabei allerdings mit anderen Krankheitserregern anstecken, z.B. Hepatitis-Viren. Gegen Hepatitis A und B kann man sich impfen lassen.

Küssen – auch tief und ausgiebig -, gegenseitige Masturbation und Massage, sich aneinander reiben und dergleichen: Diese Praktiken bergen kein HIV-Risiko, solange kein Blut oder Sperma in den Mund, die Augen, auf Schleimhäute oder auf Wunden gelangt.

Bi-Sex: Sex mit Frauen
Auch hier gilt: Kondome beim Vaginal- und Analverkehr sind der beste Schutz. Das Lecken der weiblichen Geschlechtsorgane gilt als risikoarm, außer während der Menstruation (wer auf „Nummer Sicher“ setzt, kann ein aufgeschnittenes Kondom oder Frischhaltefolie zwischen Mund und Scheide legen). Auch das Eindringen mit den Fingern in die Vagina ist risikoarm; während der Menstruation sollten Fingerlinge, Kondome oder Gummihandschuhe verwendet werden.


Text: Deutsche AIDS-Hilfe e.V., März 2005