Dieses ist eine von vielen Thesen beim Wahl-O-Mat, der man zustimmen konnte, nicht zustimmen konnte oder neutral bewerten konnte. – Der Wahl-O-Mat sagte mir, Steffen030 sollte/dürfte/könnte DIE LINKE wählen, hier die erste These von den ausgewählten 3, die mich zum nachdenken anregen. Wie schon erwähnt, mein Tipp: Selbst wenn du keiner Partei deine Stimme geben magst, dann gehe wenigstens hin und mache deine Stimme ungültig, denn nur so werden auch irgendwann die Parteien mal aufwachen, denn umso mehr ungültige Stimmen eingehen, umso mehr vielleicht mal das nachdenken, wenn unsere Politiker nachdenken können …
These:
Vollständiges Adoptionsrecht für gleichgeschlechtliche Lebens- partnerschaften.
Die Linke
Stellungnahme der Partei: stimmt zu
Kommentar der Partei:
Die Bereitschaft und die Fähigkeit zur Kinderbetreuung und -erziehung stehen in keiner Beziehung zu sexueller Identität oder sexueller Orientierung von Menschen. Es ist diskriminierend und menschenrechtswidrig, Lesben, Schwulen, Transgender oder Intersexuellen das Adoptionsrecht zu verweigern.
Bündnis 90/Die Grünen
Stellungnahme der Partei: stimmt zu
Kommentar der Partei:
Im Juli 2009 wurde die erste umfassende wissenschaftliche Studie über “Kinder in gleichgeschlechtlichen Lebensgemeinschaften in Deutschland” veröffentlicht. Sie zeigt deutlich: Für das Wohl des Kindes ist eine gute Beziehung zwischen Kind und Eltern entscheidend und nicht deren sexuelle Identität. Wie bei allen Paaren, die sich um eine Adoption bemühen, sollte auch bei gleichgeschlechtlichen Paaren vorurteilsfrei die Eignung geprüft werden. Ein pauschaler Ausschluss ist diskriminierend.
FDP
Stellungnahme der Partei: stimmt zu
Kommentar der Partei:
Auch gleichgeschlechtliche Lebenspartnerschaften müssen bei Erfüllung der notwendigen Voraussetzungen das Recht haben, ein Kind zu adoptieren. Für Liberale sind alle Lebensgemeinschaften wertvoll, in denen Menschen Verantwortung füreinander übernehmen. Verantwortungsgemeinschaften dürfen nicht diskriminiert werden. Wer gleiche Pflichten hat, verdient auch gleiche Rechte. Lebenspartnerschaften müssen der Ehe gleichgestellt werden, insbesondere im Steuerrecht, bei Adoptionen und im Beamtenrecht.
SPD
Stellungnahme der Partei: stimmt zu
Kommentar der Partei:
Aus der Gleichstellung eingetragener Lebenspartnerschaften ergibt sich auch, dass wir uns für ein vollständiges Adoptionsrecht einsetzen.
CDU/CSU
Stellungnahme der Partei: stimmt nicht zu
Kommentar der Partei:
Unter welchen Voraussetzungen Personen zur Adoption zugelassen werden, bestimmt allein das Kindeswohl. Es ist von der Natur vorgegeben, dass jedes Kind eine Mutter und
einen Vater hat, die für die Entwicklung des Kindes jeweils ihre spezifische Bedeutung haben. Entsprechend dem natürlichen Kindesverhältnis ist die gemeinsame Adoption durch ein Ehepaar die Regel.