Der Radiomoderator André Hardt muss sich nach Ansicht der Dresdner SPD öffentlich für einen vermeintlichen Witz entschuldigen. Der SPD-Politiker und Stadtratskandidat Michael Brade kritisierte, dass Hardt in seiner Sendung am Freitagmorgen das Thema schwule Fußballer mit den abgewandelten Vereinsnamen «Warmenia Bielefeld» und «Porussia Dortmund» kommentiert und damit homosexuelle Fußballer beleidigt habe. Viele von ihnen müssten noch immer ihr Berufsleben in einem diskriminierenden Umfeld verbringen und wollten wenigstens in ihrer Freizeit von homophoben Verbalattacken verschont bleiben.
Tatsächlich gibt es in Bielefeld bereits seit Mai 1994 einen lesbisch-schwulen Sportverein «Warminia Anstoss», zu dessen Angebot seit 2008 in Kooperation mit dem schwullesbischen Fanclub des Bundesligisten «Blaue Bengel» auch die Sportart Fußball gehört. […]
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