In der Praxis erfolgreich: HIV-Selbsttests

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Bildquelle: Machsmit.de

Die pharmazeutische-zeitung.de schreibt in ihrem Artikel, das ein HIV-Selbsttest für zu Hause laut dem Ergeb­nis einer systematischen Übersichtsarbeit eine gute Alternative zu einem Test in einer medizi­nischen Ein­richtung ist. Weiter heißt es: Mehr Menschen könnten so ihren HIV-­Status erfahren und die Verbreitung des Virus ein­schränken, schreiben die Autoren im «PLOS­ Medi­cine». Aus Angst vor Stigmatisierung, Diskrimi­nierung und Verletzung der Privatsphäre sowie langen Wartezeiten ließen sich viele Menschen nicht in medizinischen Einrichtungen testen.

Die Wissenschaftler um Nitika Pant Pai von der McGill University im kanadischen Montreal werteten die Daten von insgesamt 21 Studien aus. Ein Großteil der Untersuchungen wurde in den USA durchgeführt, weitere in den Niederlanden, Spanien, Kanada, Singapur, Malawi und Kenia. In 14 Studien hatten fast 4900 Probanden den Selbsttest nach einer Beratung und unter Aufsicht geschulten Personals durchgeführt. Die 7512 Teilnehmer der weiteren sieben Studien hatten sich ohne Hilfe selbst getestet. Eine professionelle Beratung stand den Teilnehmern über Telefon oder Internet zur Verfügung.

Die Studien zeigten eine hohe Akzeptanz der HIV-Selbsttests: Von den Menschen, die angaben, dass sie sich selbst mit einem Kit testen möchten, führten 74 bis 96 Prozent auch einen Test durch. Die Versuchsteilnehmer bevorzugten Tests, für die nur etwas Speichel benötigt wird. Andere Tests werden mit einem Tropfen Blut aus der Fingerkuppe durchgeführt. Bei beiden Varianten erfährt der Teilnehmer nach wenigen Minuten sein Testergebnis. [...]

Den ganzen Artikel kann du unter pharmazeutische-zeitung.de weiterlesen.
Quelle: pharmazeutische-zeitung.de | Bildquelle: machsmit.de

Aidshilfe begrüßt Votum des Nationalen Aids-Beirats

rebloggt von TV58.de:

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Der Nationale AIDS-Beirat hat sich in einem Votum zur strafrechtlichen Bewertung von HIV-Übertragungen bei einvernehmlichem Sexualverkehr geäußert.
Darin heißt es unter anderem: "Strafverfahren bezüglich der HIV-Übertragung bei einvernehmlichem Sexualverkehr leisten keinen Beitrag zur HIV-Prävention.

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Zweifel an Heilung von HIV-infiziertem Baby

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Bildquelle: hiv-info.de

Die Deutsche Welle schreibt, das die Nachricht hohe Welle geschlagen hat. Am Montag wurde bekannt, dass in den Vereinigten Staaten ein HIV-infiziertes Baby offenbar geheilt wurde. Wie die Deutsche Welle weiter schreibt, bertrachten deutsche Experten den Fall aber eher mit Skepsis.

“Die Nachricht ist mit hohem Interesse, aber doch skeptisch aufgenommen worden”, kommentiert der HIV-Experte Norbert Brockmeyer die Meldung über das Kind in den USA, das von Geburt an mit dem HI-Virus infiziert gewesen und nach Angaben der amerikanischen Wissenschaftler jetzt wohl geheilt sei. Vorgestellt worden war dieser Fall beim Aids-Kongress CROI (Congress on Retroviruses and Opportunistic Infections) im amerikanischen Atlanta von der Virologin Deborah Persaud von der Johns-Hopkins-Universität in Baltimore.

Dass die Mutter des betroffenen Säuglings HIV-positiv war, wurde erst kurz vor der Geburt im Jahr 2010 bekannt. Sie hatte also keine Medikamente bekommen, um die Gefahr einer Ansteckung für das Baby zu verringern. Das Neugeborene wurde daraufhin mit einer Kombination aus drei verschiedenen Medikamenten behandelt. Der durchgeführte HIV-Test bestätigte dann die Vermutung, dass sich das Mädchen infiziert hatte. Das Erstaunliche: Nach einem Monat seien die HI-Viren kaum noch nachweisbar gewesen, so die Mediziner aus Baltimore. [...]

Weiterlesen des ganzen Artikel bei Deutsche Welle
Quelle: Deutsche Welle
Bildquelle: hiv-info.de

Südafrika – Einsatz von HIV-Medikamenten lohnt sich

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Spiegel Online schreibt in seinem Artikel, das sie das Infektionsrisiko senken und die Lebenserwartung erhöhen – Antivirale Mittel gegen HIV verbessern das Leben vieler Infizierter. Eine aktuelle Studie belegt, dass die Therapie auch in armen Ländern wie Südafrika Wirkung zeigt – und sich die finanziellen Kosten im Kampf gegen Aids lohnen.

Vor wenigen Jahren noch war die Unsicherheit groß: Wie wirksam sind jene Medikamente, die das HIV-Ansteckungsrisiko verringern sollen? Und tragen solche Mittel nicht dazu bei, dass Menschen sich in Sicherheit wiegen und den Schutz mit Kondomen vernachlässigen?

In Südafrika hat sich jetzt gezeigt, dass sich die verstärkte Anwendung der antiretroviralen HIV-Therapie (ART) gelohnt hat: Zwei Studien zufolge, die im Wissenschaftsblatt “Science” am Freitag veröffentlicht wurden, steckten sich in einer untersuchten Region des Landes weniger Menschen mit dem Aids-Erreger an, nachdem die ART dort deutlich ausgeweitet worden war. Gleichzeitig sei die Lebenserwartung der Infizierten erheblich gestiegen. Auch die Volkswirtschaft profitiere von dem finanziellen Einsatz, so das Ergebnis der Forscher.

Jacob Bor von der Universität von KwaZulu-Natal und seine Mitarbeiter hatten untersucht, wie sich die Lebenserwartung von mehr als 100.000 Bewohnern in einer ländlichen Region der Provinz KwaZulu-Natal in den Jahren zwischen 2000 und 2011 veränderte. Dort sind viele Menschen mit dem Aids-Erreger infiziert: etwa die Hälfte aller Frauen zwischen 30 und 49 Jahren und ein Drittel aller Männer zwischen 35 und 49 Jahren. 2004 wurde dort von der südafrikanischen Regierung mit Unterstützung eines US-amerikanischen Aids-Nothilfe-Programms die Behandlung mit der antiretroviralen Kombinationstherapie ausgeweitet. [...]

Weiterlesen des gesamten Artikel bei Spiegel Online
Quelle: Spiegel online
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2012 knapp 3400 HIV-Neuinfektionen

HIV-SchleifeIn Deutschland leben derzeit 78.000 Menschen mit HIV. Das gab das Robert-Koch-Institut anlässlich des Welt-Aids-Tages bekannt. Wie queer.de bereits am 26.11.2012 in einem Bericht schrieb. Weiter schreibt queer.de:

Von den rund 78.000 Menschen mit HIV sind rund 63.000 Männer, 51.000 davon haben sich bei einem ungeschützten Geschlechtsverkehr mit einem Mann infiziert (soweit geschätzte Mittelwerte). Zwischen 26.000 und 28.000 Menschen sind an HIV verstorben, derzeit sterben rund 550 HIV-Infizierte pro Jahr.

Für das Jahr 2012 wird die Zahl der HIV-Neuinfektion in Deutschland auf knapp 3.400 geschätzt, das wären etwa 100 mehr als im Jahr 2011 und ca. 250 mehr als im Jahr 2010. Rund 2.050 Neuinfektionen werden durch ungeschützten Sex unter Männern zustande gekommen sein, ein leichter Anstieg.

Rund 820 Erstdiagnosen erfolgten erst nach einem fortgeschrittenen Immundefekt. Das rki schätzt, dass derzeit 14.000 Personen nichts von ihrer Infektion wissen und weitere 14.000 Personen derzeit nicht in antiretroviraler Behandlung sind. [...]

Quelle:

HIV-Zwangstests verfassungswidrig

Sachsen-Anhalt will der Polizei das Recht geben, HIV-Tests auch ohne Einwilligung des Patienten durchzuführen. Die Bundesregierung hält Zwangstests allerdings in der Regel für einen Verstoß gegen die Grundrechte.

Dies berichtest queer.de in seinem Artikel „Antwort auf Kleine Anfrage – Bundesregierung: HIV-Zwangstests verfassungswidrig“ weiter heißt es in dem Artikel:

[…] In der Antwort auf eine Kleine Anfrage der Linkspartei argumentiert das Bundesinnenministerium, dass eine zwangsweise durchgeführte Testung auf HIV und Hepatitis “einen Eingriff in die allgemeine Handlungsfreiheit und gegebenenfalls auch in die körperliche Unversehrtheit” bedeuteten. Diese Grundrechte sind im Grundgesetz garantiert. Zudem würden bei den Tests besonders schutzbedürftige Gesundheitsdaten erhoben. Das sei ein Eingriff in das Grundrecht auf informationelle Selbstbestimmung. Ein derartiger Vorgang sei nur in Extremfällen zulässig. Auf Bundesebene sieht die Regierung “keinen seuchenrechtlichen Regelungsbedarf”.

Das Land Sachsen-Anhalt hatte im Juli einen Gesetzentwurf beraten, der der Polizei “bei Gefahr für Leib, Leben oder Freiheit einer Person” Zwangstests auf HIV und Hepatitis erlaubt, bei “Gefahr im Verzug” sogar ohne Richtervorbehalt (queer.de berichtete). Damit will das Land der Schutz von Personen verbessern, die “einer besonderen Infektionsgefahr ausgesetzt waren, so etwa Polizisten oder Rettungshelfer, die “mit Körperflüssigkeiten eines Festzunehmenden oder Unfallopfers in Berührung kommen”. Die Deutsche Aids-Hilfe bezeichnete den Entwurf als “nicht angemessen”. Das Gesetz öffne die Tür für unfreiwillige Tests und “damit für einen willkürlichen Umgang mit möglicherweise HIV-positiven Menschen”, argumentiert die DAH. Ein ähnliches Gesetz ist jedoch seit 2007 in Niedersachsen gültig. […]

Den ganzen Artikel kannst du bei queer.de lesen.
Quelle: Queer.de

Wegen HIV diskriminiert – Schule muss infizierten Jugendlichen entschädigen

Was, wenn er Sex hat? Mit dieser fadenscheinigen Begründung wies eine amerikanische Privatschule einen HIV-positiven Junge ab. Jetzt erhält er 700.000 Dollar von der Schule. Die Leitung hatte argumentiert, der damals 13-Jährige sei eine Gefahr für seine Mitschüler.

13 Jahre war der Junge alt und wollte auf diese Privatschule; doch die lehnte ihn ab, weil er HIV-positiv ist. Zur Begründung hieß es, er stelle eine Gefahr für die anderen Schüler dar. Was, wenn der Junge irgendwann Sex haben würde und andere ansteckt?

Die Milton-Hershey-Schule im US-Bundesstaat Pennsylvania sagte dem Jungen bereits Ende vergangenen Jahres ab. Jetzt sollen der inzwischen 14-Jährige und seine Mutter 700.000 Dollar (rund 540.000 Euro) bekommen, darauf einigte sich die Schule mit dem amerikanischen Justizministerium und dem AIDS Law Project of Pennsylvania, die HIV-Infizierten kostenlose Rechtsberatung anbietet.

Das Justizministerium stellte außerdem fest, dass die Schule gegen das Antidiskriminierungsgesetz von Behinderten verstoßen hat. Deswegen muss die Schule zusätzlich ein Bußgeld von 15.000 Dollar (rund 11.600 Euro) zahlen, teilte das Justizministerium am Mittwoch mit. Die Einigung beinhaltet auch, dass die Schule für ihre Schüler und Mitarbeiter Seminare zum Thema HIV anbieten muss. “Diese Einigung ist ein klares Signal, dass Diskriminierung von Personen mit HIV und Aids nicht toleriert wird”, heißt es in einer Pressemitteilung des Ministeriums. Ein Gericht muss der Einigung jetzt noch zustimmen.

“Angst, Wut, Verwirrung und Tränen”

Den Jungen hatte die Absage im vergangenen Jahr offensichtlich sehr mitgenommen: Dem Fernsehsender ABC News teilte er im vergangenen Dezember schriftlich mit, sein Leben bestehe seitdem nur noch aus “Angst, Wut, Verwirrung und Tränen”. Er würde zwar immer noch gern zur Schule gehen, habe aber inzwischen Angst davor. “Ich möchte, dass sie sich bei mir entschuldigen.” Der Anwalt des Jugendlichen sagte, sein Mandant sei “ein motiviertes, intelligentes Kind, das keine Gefahr für andere Schüler darstellt, dem aber Bildung aus Ignoranz und Angst vor Aids und HIV verweigert wurde”.

Der Fall erregte viel Aufmerksamkeit in den amerikanischen Medien. Online unterschrieben fast 30.000 Menschen eine Petition, die von der Schule verlangte, sie solle sich bei dem Jungen entschuldigen. Ursprünglich war die Milton-Hershey-Schule 1909 für Waisenjungen gegründet worden, heute besuchen über 1800 Jungen und Mädchen die Privatschule. Anfang August gab die Schule dem öffentlichen Druck nach, entschuldigte sich bei dem 14-Jährigen und bot ihm einen Platz an. Er aber lehnte ab.

Der Fall erinnert an Ryan White: Nachdem bekannt wurde, dass er sich mit HIV infiziert hat, wurde der Schüler Mitte der achtziger Jahre von seiner Highschool verwiesen. Vor Gericht erstritt er sich das Recht, weiter den Unterricht zu besuchen, wechselte jedoch kurz darauf mit seiner Familie den Wohnsitz. Er wurde zum Symbol für den Kampf gehen Vorurteile und Diskriminierung, 1990 ist er gestorben.

Die Geschäftsführerin des AIDS Law Project of Pennsylvania, Ronda Goldfein, sagte zur aktuellen Einigung: “Dieser Fall hat eine nationale Debatte darüber erneuert, ob Menschen mit HIV im Alltag ein Risiko für andere darstellen. Die Frage ist wieder einmal definitiv beantwortet worden: Sie tun es nicht.”

Quelle: Spiegel.de (Alle Rechte an diesem Artikel unterliegen Spiegel.de!)

HIV: Erstmals Rückgang der Neuinfektionen

Die Zahl der HIV-Neuinfektionen, genauer der neu diagnostizierten Infektionen, ist in Deutschland erstmals seit 2001 gesunken, wenngleich der Rückgang mit 1,7 Prozent nur sehr gering ausfielt und nicht unkritisch als Trendwende interpretiert werden sollte, wie Mitarbeiter des Robert-Koch-Instituts im Epidemiologischem Bulletin (2012; 28: 255-274) meinen.

Bis 1.3.2012 wurden dem Robert-Koch-Institut für das Jahr 2011 insgesamt 2.889 neu diagnostizierte HIV-Infektionen gemeldet. Im Jahr zuvor waren es 2.939 neu entdeckte Infektionen gewesen, der höchste Wert seit Inkrafttreten des Infektionsschutzgesetzes. Der mit Abstand häufigste Übertragungsweg ist Sex von Männern mit Männern (MSM).

Hier gab es 2011 einen Rückgang (von 1.697 auf 1.574), der aber nur das 1. Halbjahr betraf, im zweiten gingen die Zahlen wieder nach oben, und die langfristigen Zahlen lassen nicht wirklich eine Trendwende erkennen. Das betrifft auch die heterosexuelle Übertragung (HET), auch wenn es hier im letzten Jahr einen Anstieg von 493 auf 544 (plus 10 Prozent) gab. In dieser Gruppe gibt es doppelt so viele Frauen wie Männer (was aber an der bei Männern schwierigen Abgrenzung zu MSM liegen könnte).

Die Zahl Neuinfektionen bei i.v.-Drogenkonsumenten hat sich nur geringfügig (von 96 auf 90; minus 6 Prozent) verändert. Die Zahl der Mutter-Kind-Übertragungen fiel von 20 auf 15. Die Zahl der HIV-Neudiagnosen ohne bekannten Übertragungsweg stieg (von 632 auf 665) um 5 Prozent.

Bei den MSM erfolgt die Infektion zu 95 Prozent im Inland, Heterosexuelle stecken sich zu zu 60 Prozent im Ausland an, davon 34 Prozent in Subsahara-Afrika und 9 Prozent in Südostasien. Dies weist bei Subsahara-Afrika allerdings nicht auf einen Sex-Tourismus hin.

Es handelt sich vielmehr um Personen, die sich in ihrer Heimat angesteckt haben, bevor sie nach Europa emigriert sind. Die höheren Migrationshürden an den Grenzen Europas haben dazu geführt, dass weniger HIV-Infizierte aus Subsahara-Afrika Deutschland erreichen.

Die Infektionen gehen bei HIV der Diagnose in der Regel um mehrere Jahre voraus. Nach Modellberechnungen, die das Robert-Koch-Institut im letzten Jahr im Epidemiolo­gischen Bulletin (2011; 46: 415-425) veröffentlichte, könnte die Zahl der Neuinfektionen bei den MSM bereits seit 2008 rückläufig sein. Dies dürfte unter anderem an der steigenden Zahl von HIV-Infizierten liegen, die frühzeitig mit antiretroviralen Medika­menten behandelt werden. Die Therapie senkt das Übertragungsrisiko erheblich.

Zum Vollbild Aids sind im letzten Jahr 502 Meldungen eingetroffen. Das Robert-Koch-Institut vermutet aber, dass die Meldedisziplin lückenhaft ist. Die Zahl der Neuer­krankungen dürfe eher bei 1.000 liegen, heißt es in dem Bericht. Aids-Erkrankungen sind heute durch eine effektive Therapie in der Regel vermeidbar.

Die Erkrankungen sind entweder darauf zurückzuführen, dass die Patienten aus eigenem Antrieb sehr spät zum Arzt gehen („late presentation“) oder aber Probleme beim Zugang zum medizinischen Versorgungssystem haben.

Quelle: aerzteblatt.de // Robert-Koch-Institut // Epidemiologisches Bulletin vom RKI