«Liebe macht doof»

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Herr Eichhammer, gibt es nicht schon genug Liebesratgeber?

Michael Eichhammer: Es gibt mehr als genug Ratgeber, die sich den Krisenzeiten oder dem Ende einer Liebe widmen. Die Anfangsphase einer emotionalen Bindung jedoch scheint offensichtlich Terra incognita für Autoren zu sein. Diese Lücke zu füllen, reizte mich ungemein.

Woran merke ich, dass ich verliebt bin? Was sind die sichersten Anzeichen?

Eichhammer: Andere Menschen sprechen einen auf die plötzlich bemerkenswert gute Laune an. Sie erkennen den Charme von Musik, die sie bisher als zu kitschig empfunden hatten. Die andere Person macht einen nervös. Man wartet auf seinen/ihren Anruf. Die Gedanken kreisen ständig um die neue Flamme – und damit einhergehend kommt es zu einer Konzentrationsschwäche, wenn es um andere Dinge, beispielsweise die Arbeit, geht. Bei Liebesfilmen stellen Sie sich Ihr Objekt der Begierde und Sie in den Hauptrollen vor. Oder Sie fragen sich, was Ihre Eltern von ihm oder ihr halten würden.

Warum brauchen Frischverliebte Erste Hilfe?

Eichhammer: Der Weg von der Verliebtheit zur Liebe ist voller Stolpersteine und wer die richtigen Weggabelungen verpasst, kommt nie am Ziel an. Das Navigieren wird dummerweise dadurch erschwert, dass Frischverliebte eine rosarote Brille aufhaben. Und das auch nur, wenn sie Glück haben. Viele tragen sogar eher einen Sack über dem Kopf, der sie völlig blind macht.

Was wären Ihre drei Grundregeln, die es beim Verlieben zu beachten gibt?

Eichhammer: Erstens: Ehrlich zu sein – zum anderen und zu sich selbst. Ein Mann, der sich für einen Abend den Porsche eines Kumpels ausleiht, wird nicht die Frau anziehen, die zu ihm passt. Ein Mauerblümchen, das die Rolle des Vamps übt, ebenso. Wir wollen alle das Gleiche: den Menschen finden, der uns so liebt wie wir sind. Der wiederum kann uns nur finden, wenn wir uns von Anfang an so zeigen, wie wir wirklich sind.

Zweitens: Vergangenheitsbewältigung üben, denn unser Liebsballon kann erst zu Wolke Sieben aufsteigen, wenn wir den emotionalen Ballast ehemaliger Beziehungen abwerfen. Nur so können wir unbewusste Automatismen im Verhalten und unbewusste negative oder überzogen positive Erwartungen verhindern.

Drittens: Erst mal in sich selbst verlieben, dann in den anderen. Mangelndes Selbstbewusstsein macht uns die Liebe in allen Phasen schwer: Beim Kennenlernen ziehen Selbstbewusste deutlich mehr potentielle Partner an als mentale Mauerblümchen. Auch in der Partnerschaft wird es anstrengend, wenn jemand sich andauernd selbst in Frage stellt. Selbst der glühendste Verehrer wird auf Dauer von den permanenten Selbstzweifeln des Anderen genervt sein.

Und die drei absoluten No-Gos?

Eichhammer: Da wären zunächst hohe Erwartungen: Große Gefühle müssen langsam wachsen. Wer alles auf einmal will, kann nur enttäuscht werden. Nicht immer ist es Liebe auf den ersten Blick.

Zweitens sind falsche Themen bei den ersten Dates eine Hürde: Der/die Ex ist ein Tabuthema für die ersten Treffen. Auch allzu frühe Erwähnung der Themenbereiche Hochzeit und Kinderplanung wirken schnell etwas verzweifelt.

Und drittens: Die berühmte Suche nach dem Seelenverwandten, der einen wortlos versteht und jeden Wunsch von den Lippen abliest. Diese falsche Erwartung ist ein Klassiker in Beziehungskrisen. Wer keinen Hellseher als Partner hat, muss leider erklären, was er denkt, fühlt und will.

Welche Trost-Tipps würden Sie einseitig Verliebten geben?

Eichhammer: So seltsam es klingt: Nehmen Sie es nicht persönlich! Fangen Sie nicht an, an Ihrem Marktwert zu zweifeln, sondern nehmen Sie den Korb als bedauerlichen Einzelfall. Oft hat die Abfuhr nämlich gar nichts mit Ihnen zu tun, sondern mit den Altlasten, die der andere mit sich herumträgt. Eine emotional nicht abgeschlossene Ex-Beziehung beispielsweise oder gar eine nicht abgeschlossene aktuelle Beziehung. Das ist aber natürlich leichter gesagt als getan.

Darüber hinaus macht Verliebtsein süchtig. Wenn ein Korb Ihrem biochemischen Höhenflug ein jähes Ende bereitet, tut das weh. Sie sind auf Entzug. Suchen Sie sich daher andere Dinge, die sie so glücklich machen wie die Person, die Sie verschmäht hat. Schokolade ist ein guter Anfang.

Der härteste Teil des Loslösungsprozesses: Halten Sie sich vor Augen, dass die andere Person Ihre Gefühle nicht erwidert hat. Die logische Schlussfolgerung daraus muss sein: Es kann nicht der/die Richtige gewesen sein, denn dazu gehören immer zwei.

Sie schreiben «Liebe macht doof». Sind Ihrer Meinung nach wirklich alle Neuverliebten unzurechnungsfähig?

Eichhammer: Das ist natürlich bewusst provozierend formuliert, ändert aber nichts an der Tatsache, dass Liebe und rationales Denken sich in der heißen Phase des Kennenlernens nahezu ausschließen.

Woran liegt das?

Eichhammer: Vor allem an den biochemischen Vorgängen, welche die Verliebtheit initiieren. Sie versetzen unsere Psyche in den Zustand von Zwangsneurotikern. Mit dem Liebesschwur «Ich bin verrückt nach dir» spricht man ein wahres Wort gelassen aus.

Welche Studien bestätigen diese Theorie?

Eichhammer: Unzählige. Eine jedoch finde ich besonders eindrucksvoll: Die italienischen Psychiaterin Dr. Donatella Marazziti von der Uni Pisa erinnerte die für Frischverliebte typische besessene Fixierung auf das Objekt der Begierde an das Verhalten von Zwangsneurotikern. Nachdem Letztere mit ungewöhnlich niedrigen Serotoninwerten einhergehen, verglich sie Verliebte und Zwangsneurotiker und wies bei beiden Testgruppen einen um 40 Prozent niedrigeren Serotoninspiegel auf als bei durchschnittlichen Normalbürgern. Viele weitere Studien beweisen, dass der Volksmund wie so oft schon vorher wusste, was die Forschung später herausfindet – nämlich: Die Chemie muss stimmen.

Haben Sie auch aus eigenen Fehlern gelernt?

Eichhammer: Da ich in diesem Jahr geheiratet habe und Vater geworden bin und beides mich sehr glücklich macht, würde ich definitiv «ja» sagen. Denn bevor ich nicht meine eigenen Macken in den Griff bekam, konnte ich nicht die Richtige finden, sondern nur immer wieder die Falschen anziehen. Bevor man nicht mit sich selbst glücklich ist, wird sich jeder potentielle Mr. Right als Mr. Rightnow entpuppen und jede vermeintliche Traumfrau in einen Albtraum verwandeln. Darüber hinaus muss man aber auch aktiv die rosarote Brille putzen. Genau das will auch mein Ratgeber Erste Hilfe für Frischverliebte sein: ein Putztuch für die rosarote Brille.

Lesetipp: Erste Hilfe für Frischverliebte; Michael Eichhammer; Klett-Cotta-Verlag; 232 Seiten; 9,95 Euro. | Tipps gegen Liebeskummer finden Sie in der Wehwehchen-Praxis von news.de.
Quelle: NewsReisen & Leben NewsFür Frischverliebte – «Liebe macht doof» | Bildquelle: Hot Guys That Jason Likes

10 fatale Fehler bei der Partnersuche

SINGLES TICKEN

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Platz 10: Den anderen ständig verbessern und jetzt schon kritisieren

Platz 9: Zu viel reden, zu wenig zuhören.

Platz 8: Ständig über Ex-Beziehungen jammern.

Platz 7: Jedes Mal denken, dass es der/die Richtige ist.

Platz 6: Sich zu früh melden.

Platz 5: Zu früh von einer gemeinsamen Zukunft faseln.

Platz 4: Gleich Sex wollen und nicht abwarten können.

Platz 3: Ihn/sie zu schnell der eigenen Familie vorstellen.

Platz 2: Ihn/sie ständig unterbrechen.

Platz 1: Zu viel Nähe in den ersten Wochen, immer zusammen sein wollen.

Lesetipp: Wie Singles ticken – 111 Fakten, die Sie für Ihre nächste Beziehung kennen müssen; Hauke Brost; 272 Seiten; 9,95 EUR; Schwarzkopf & Schwarzkopf Verlag; Berlin 2010
Quelle: NachrichtenGesundheit NachrichtenSingles – 10 fatale Fehler bei der Partnersuche

Walnüsse – Das Rennbenzin für Spermien

Nüsse sind beliebt – gerade bei Männern. Ob in der Bar, zuhause beim Fußball gucken oder auf der Party: Der ständige Griff in die Schale ist vorprogrammiert. Zwar sind sie echte Kalorienbomben, aber gerade das starke Geschlecht wird angesichts dieser Meldung hellhörig und greift zukünftig wohl noch beherzter zu: Walnüsse verbessern die Spermienqualität.

Und dazu reichen bereits 75 Gramm täglich – das sind so zwischen sieben und zehn Stück der Hülsenfrucht, wie Forscher der Universität Kalifornien in Los Angeles berichten. Sie wollten herausfinden, wie sich die Ernährung auf die Spermienqualität auswirkt. Die Wissenschaftler gingen davon aus, dass die westliche Kost zu wenig mehrfach ungesättigte Fettsäuren enthält, welche für muntere Spermien nötig seien.

Auf dem Campus der Uni wurden Männer im Alter von 21 bis 35 Jahren rekrutiert. Die eine Gruppe erhielt ergänzend zur täglichen Ernährung ein paar Walnüsse, die Kontrollgruppe nicht. Fazit: Nach zwölf Wochen Studienzeit hat sich die Spermienqualität bei der Walnussfraktion ausgesprochen verbessert. Die Spermien waren deutlich agiler – und hielten länger durch. Die Serumspiegel von Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren waren nach zwölf Wochen signifikant erhöht, der Fettsäuregehalt der Spermien war jedoch nicht unterschiedlich zur Kontrollgruppe.

Nicht nur in Sachen Männlichkeit präsentiert sich die Walnuss als wahre Wunderwaffe. Wie eine US-Studie aus dem vergangenen Jahr beweist, liefert eine Handvoll davon fast doppelt so viele Antioxidantien wie dieselbe Menge anderer Nüsse. Diese sind nötig, um freie Radikale zu binden, die Zellschäden verursachen.

Und die in der Walnuss sind besonders schlagkräftig: Sie wirken um das 15-fache im Vergleich zu Vitamin E, das auch als Radikalfänger dient. Der Vorteil der Hülsenfrucht: Dank der Schale bleibt sie naturbelassen und kann im rohen Zustand verspeist werden. Sie muss also nicht geröstet werden, denn durch die Hitze verringert sich auch die Wirkung der Radikalfänger.

Auf Kalorien achten

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) plädiert schon seit Jahren dafür, Nüsse in die tägliche Ernährung zu integrieren. Denn sie senken auch das Risiko von Herzerkrankungen – je nach Studie um bis zu 40 Prozent. Vor allem die Walnuss sticht bei den mehrfach ungesättigten Fettsäuren die Konkurrenz aus. Diese wiederum beeinflussen positiv den Cholesterinspiegel. Und halten das «böse» Cholesterin LDL in Schach.

Das ist aber noch nicht alles: Als Lieferant von Eisen, Calcium, Magnesium, Kalium und Ballaststoffen ist die Walnuss eine wahre Nährstoffbombe. Leider auch eine Kalorienbombe: Die empfohlene Menge von 75 Gramm, um das Sperma auf Vordermann zu bringen, enthält 500 Kalorien und 50 Gramm reinstes Fett. Das entspricht fast schon dem Energiehaushalt von einer Hauptmahlzeit. Daher rät die DGE, in kleineren Mengen, aber dafür häufiger in das Nussschälchen zu greifen. Sei es als Bereicherung fürs Müsli, im Brot oder im Kuchen. Netter Beigeschmack: Bei Backwaren kann durch den hohen Fettgehalt mit Butter als Zutat gespart werden.

Quelle: NachrichtenGesundheit NachrichtenWalnüsse – Das Rennbenzin für Spermien

Schlechter Sex und trotzdem treu

Seit jeher ist Sex wichtiger Bestandteil erwachsener Beziehungen. Schon im Mittelalter sprach man deshalb davon, im Bett «die Ehe zu vollziehen». Doch nun behauptet eine aktuelle Studie des Datingportals C-Date, dass Sex kein Gradmesser für eine funktionierende Partnerschaft sei.

5670 Frauen und Männer zwischen 18 und 50 Jahren aus elf Ländern wurden nach dem Stellenwert von Sex in ihrer Beziehung gefragt. Nur überraschende sieben Prozent der Deutschen würden sich demnach von ihrem Partner trennen, weil der Sex schlecht ist. Die restlichen 93 Prozent bleiben auch bei einer sexuellen Dürreperiode treu. Persönlichkeit, politische Ansichten, Bildung, soziale Herkunft, Einkommen – das alles spielt für eine glückliche Partnerschaft eine größere Rolle als Liebesleben, Aussehen oder gemeinsame Interessen.

In einer Studie von 2008 sah das noch ganz anders aus. Einer Umfrage der Partnerschaftsagentur Elite unter 722 Teilnehmern zufolge gehörten Sex und Zärtlichkeit mit 92,7 Prozent zu den entscheidenden Faktoren, die Paare zusammenhalten.

Guter Sex verbindet

35 Prozent der Befragten waren damals überzeugt, dass sich guter Sex auch positiv auf andere Bereiche der Beziehung auswirkt. Nur sieben Prozent waren der Meinung, Sex sei lediglich in der ersten Verliebtheitsphase wichtig. 97 Prozent gaben dagegen an, Sex sei ein Gradmesser für die Beziehungsqualität.

Eine Partnerschaft ohne Sex konnten sich nur sieben Prozent der Befragten vorstellen. 49 Prozent wären aber zumindest bereit, für gewisse Zeit eine Sexpause in Kauf zu nehmen.

Bei der gewünschten Häufigkeit von Schäferstündchen in einer festen Beziehung schieden sich die Geister: 43 Prozent stimmten für einmal Sex pro Woche, 31 Prozent hätten ihn lieber täglich.

Wie oft ist normal?

Viele Umfragen und Studien beschäftigten sich mit der Frage nach der Häufigkeit des Geschlechtsverkehrs in Beziehungen. «Das von Martin Luther postulierte ?in der Woche zwier?, also zweimal pro Woche, trifft statistisch gesehen auf die meisten Paare zu», sagt Kurt Starke, Sozial- und Sexualwissenschaftler, der im Laufe seiner Karriere Studien zu diesen Themen mit knapp 60.000 Personen durchführte, im Gespräch mit focus.de.

Fakt ist außerdem, dass die sexuelle Aktivität in der Beziehung nach zwei bis fünf Jahren abnimmt und sich dann für das Paar individuell einpendelt. Bewerten die Paare deshalb die Qualität ihrer Beziehung schlechter? Kurt Starke verneint: «Das Wohlbefinden in der Beziehung nimmt dadurch nicht ab.»

Laut einer repräsentativen Umfrage der GfK Marktforschung im Auftrag der Apotheken Umschau geben 63 Prozent der Deutschen sogar an, dass die Sexualität in ihrer Beziehung im Laufe der Zeit intensiver, vertrauter und schöner geworden sei. Gleichzeitig sagen aber auch zwei Drittel, gute Gespräche, Zärtlichkeit und andere Gesten der Zuneigung hätten in ihrer Beziehung die Sexualität von der Wichtigkeit her verdrängt.

Quelle:
NewsReisen & Leben NewsPartnerschaft – Schlechter Sex und trotzdem treu

Warum Sperma gut für den Teint ist

Wussten Sie, dass britische Männer ihre Partnerin im Schlafzimmer lieber im Trikot ihres Lieblingsvereins als in sexy Dessous sehen? Laut Umfrage einer Modefirma sprachen sich 34 Prozent der Männer für das Sportleibchen aus, heiße Höschen wünschten sich dagegen nur 23 Prozent. Abgeschlagen auf Platz drei landet bei den Briten die nackte Variante.

Und um bei Kleidungsstücken zu bleiben: Ist Ihnen bewusst, dass Sie durch das Tragen hochhackiger Schuhe die Wahrscheinlichkeit erhöhen, selbst zum Orgasmus zu kommen? Das fand die italienische Urologin Maria Cerruto heraus, als sie mit Frauen zwischen 29 und 49 Jahren eine Studie zur Beckenbodenmuskulatur durchführte.

Ebenfalls unnützes Wissen, aber witzig und wahr: Man(n) kann den Eisprung einer Frau hören. Eine hohe Frauenstimme suggeriert bekanntermaßen Fruchtbarkeit. So ist es aus evolutionsbiologischer Sicht logisch, dass sich die Stimme der Frau während ihrer fruchtbaren Tage – besonders an den letzten beiden Tagen vor dem Eisprung – erhöht. Der Unterschied ist zwar minimal, reicht aber aus, um von Männern unbewusst wahrgenommen zu werden.

Derlei skurillen und dennoch aufschlussreichen Erkenntnissen hat sich Autor Claus-Eckart Schmidt angenommen. Er erklärt, warum Frauen während ihres Eisprungs richtig abkassieren können, zeigt, weshalb Salz antörnend wirkt und beweist, dass Männer, die mit nackten Tatsachen konfrontiert werden, jegliches Preisbewusstsein verlieren – wissenschaftlich fundiert und höchst unterhaltsam.

Hier unsere Top 10 der skurrilen Sexstudien:

1. Laut einer britischen Untersuchung ejakulieren Männer bis zu 50 Prozent mehr Spermien, wenn der Sex richtig gut ist.

2. Einer Untersuchung am Londoner King’s College zufolge ist die Samenqualität bei intelligenten Männern besser als bei weniger hellen Zeitgenossen.

3. Laut Umfrage der University of Wisconsin können Männer sich eher Marke, Baujahr, Lackfarbe und Sonderausstattung ihrer jemals gefahrenen Autos merken als Namen und Aussehen ihrer Verflossenen.

4. Je häufiger Männer ejakulieren, desto seltener bekommen sie Prostatakrebs. Das belegt eine Studie in Melbourne. Aber nur, wenn Sie nicht zu häufig die Sexpartnerin wechseln.

5. 94 Prozent geben zu, dass sie ihrem Fußballverein auch in schlechten Zeiten die Treue halten. Aber jeder Zweite würde eine Beziehung beenden, wenn es schwierig wird.

6. Männer gehen fünfmal häufiger fremd, wenn sie deutlich weniger oder deutlich mehr verdienen als ihre Partnerin. Am treuesten sind sie bei einem Gehaltsverhältnis von 100 (Mann) zu 75 (Frau).

7. Frauen, die in festen Partnerschaften mit Kondomen verhüten, neigen angeblich schneller zu Depressionen.

8. Sperma ist der Uni Graz zufolge das ultimative Mittel für einen strahlenden Teint. Die männliche Samenflüssigkeit sei das Jungbrunnenelixier, da es die Alterung der Zellen aufhalten könne. Dafür verantwortlich sei das sogenannte Spermidin. Das fanden die Biochemiker Frank Madeo und Tobias Eisenberg von der Karl-Franzens-Universität heraus.

9. Belgische Sexualforscher konnten bei sechs von sieben Frauen allein an der Gangart erkennen, ob sie zu einem vaginalen Orgasmus fähig sind oder nicht.

10. Eine kuriose Schlussfolgerung zog Sozialpsychologe Thierry Meyer aus einer Studie, derzufolge Männer in Wissenstests wesentlich schlechter abschnitten, wenn sie vorher Fotos von Blondinen statt von Brünetten betrachtet hatten. Seine Begründung: Die Männer würden die Hirnaktivität reduzieren, um sich mit Blondinen leichter auf eine Stufe stellen zu können.

Claus-Eckart Schmidt studierte Politikwissenschaft, Öffentliches Recht, Geschichte und Volkswirtschaftslehrer in Münster, München und Hamburg. Schon während des Studiums begann er als freiberuflicher Moderator zu arbeiten, was er bis heute für große deutsche Konzerne tut. Er selbst bezeichnet sich als «Edutainer» und Wissenschaftssatiriker und tourt mit seinen skurillen Erkenntnissen aus der Welt der Geschlechterforschung quer durch Deutschland.

Lesetipp: Nackte Frauen sind gut fürs Gehirn – Skurrile und verblüffende Erkenntnisse der Wissenschaft über Männer, Frauen und Sex, Claus-Eckart Schmidt, Heyne Verlag, 208 Seiten, November 2011, 7,99 Euro.

Quelle:
NachrichtenReisen & Leben NachrichtenSkurrile Sexstudien – Warum Sperma gut für den Teint ist

Die Wahrheit über die Kondomallergie

Es soll sie noch geben: Männer, die HIV riskieren, weil sie bei One-Night-Stands keine Kondome benutzen wollen. Die würden das Liebesspiel unterbrechen, die Erektion ruinieren und den Sex gefühlsarm machen. Als sei durch die weniger als 0,1 Millimeter dicke Verpackung nichts spüren. Die dümmste und trotzdem häufig verwendete Ausrede, um dem Gummi zu entgehen: die angebliche Latexallergie. Doch gibt es die wirklich? Und was passiert beim Kontakt mit Luftballons, Plastiktischdecken und Einweghandschuhen?

Eine Unverträglichkeit gegenüber Latex existiert tatsächlich. Die Zahl der Betroffenen steigt sogar ständig – inzwischen sind es laut suite101.de rund zwei Millionen Deutsche. Insbesondere in medizinischen Berufen, bei Gärtnern, Friseuren und Prostituierten ist der Anteil der Latexallergiker sehr hoch. Das liegt daran, dass der Körper ständig mit latexhaltigen Produkten wie Untersuchungshandschuhen und Kondomen in Berührung kommt und sich Allergien bei Kontakt mit dem Allergen schnell verstärken. Frauen sind häufiger von der Latexallergie betroffen als Männer. Vermutlich, weil mehr Frauen in den genannten Berufsgruppen arbeiten.

Die Latexallergie ist eine Kontaktallergie: Wenn der Betroffene mit naturlatexhaltigen Produkten in Berührung kommt, löst dieser Hautkontakt die Allergie aus. In der Regel zeigt sich die Allergie an der Körperstelle, die mit dem Latex in Berührung kam – durch Juckreiz, Quaddeln und andere Hautveränderungen. Auch Übelkeit und Erbrechen, Unruhezustände oder Benommenheit, Atemnot und Herz-Kreislauf-Probleme können auftreten. Dann helfen nur noch Antiallergika und Kortison vom Arzt.

Selbsttest mit Latexhandschuhen

Latexallergien gehören zu den Allergien des Soforttyps und zu den sogenannten Spättypen. Die Symptome, die der Kontakt mit Latex auslöst, können sich demnach sofort, aber auch erst bis zu 72 Stunden später zeigen. So ist es nicht immer einfach, bei schmerzhaften Reaktionen nach dem Sex mit Kondom zu sagen, ob es sich um eine Latexallergie oder eine Pilzinfektion, mechanische Reizung oder schlichtweg Rasierbrand handelt.

Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob Sie Latexallergiker sind, machen Sie einen einfachen Test: Tragen Sie zirka eine Stunde lang einen Latexhandschuh aus der Apotheke – zum Beispiel bei der Hausarbeit. Wenn allergische Reaktionen auftreten, gibt es in Zukunft nur eine Möglichkeit: Meiden Sie alle Produkte, die Naturlatex enthalten. Die Eiweißbestandteile des Naturkautschuks sind nämlich die Auslöser der fiesen Reaktionen.

Synthetisches Latex schadet Allergikern hingegen nicht. Und hier wird es interessant: Eine Latexallergie bedeutet also nicht automatisch eine grundsätzliche Unverträglichkeit gegenüber Kondomen. Gummis aus Polyurethan wie Avanti oder Femidom für die Frau – diese liegen wie eine Hülle in der Scheide – sind auch für Latexallergiker bestens geeignet. Zudem gibt es noch heute Kondome aus Schafsdarm. Diese sind allerdings nur zur Verhütung geeignet, bieten aber keinen Schutz vor sexuell übertragbaren Krankheiten. Lassen Sie sich in Ihrer Apotheke beraten – und auf keinen Fall wegen einer angeblichen Latexallergie um Ihren Schutz bringen.

Quelle:
NewsGesundheit NewsLatexunverträglichkeit – Die Wahrheit über die Kondomallergie