Weil er einen 15jährigen Jungen vergewaltigt haben soll, muss sich ein 34jähriger Mann vor dem Landgericht
Karlsruhe verantworten. Die beiden hatten sich kurz vor der Tat über eine Internetseite des Täters kennengelernt. Der Junge suchte offenbar Informationen über Homosexualität, berichtet die Pforzheimer Zeitung in ihrer Online-Ausgabe.
Der Jugendliche soll sich hilfesuchend an ihn gewandt haben, sagte der Angeklagte vor Gericht. Über seine Webseite, in der es um Homosexualität geht, hätten sich die beiden kennengelernt. Der 15jährige habe ihm mitgeteilt, dass er Erfahrungen sammeln wolle und ihn gebeten, ein Video aus dem Internet zu entfernen. Wenig später habe sich der Junge erneut gemeldet, er sei von seiner Mutter vor die Tür gesetzt worden und bereits auf dem Weg nach Stuttgart, um den 34jährigen dort am Bahnhof zu treffen. Nach Umarmungen und Zärtlichkeiten haben die beiden zusammen eine Nacht in einem Gasthof verbracht, dort ist es zum „einvernehmlichen“ Geschlechtsverkehr gekommen, so der Angeklagte.
Der 34jährige ist vor Gericht kein Unbekannter, bereits im Jahr 2004 wurde er sich wegen schweren sexuellen Missbrauchs zu fünfeinhalb Jahren Freiheitsstrafe verurteilt. Nach diesem Urteil darf er keinerlei Kontakte zu Minderjährigen aufnehmen.
17.07.2011 Steffen030 |





