Posted by: steffen030 on: 27 Mai, 2008
So steht es jedenfalls in der Überschrift bei focus.de. Weiter heißt es: „Konzept funktioniert“.
Bereits vor seiner Eröffnung hat das Mahnmal für im Nationalsozialismus verfolgte Homosexuelle Streit ausgelöst, die Akzeptanz ist immer noch zwiespältig.
Das Mahnmal für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen in Berlin hat bereits vor seiner Eröffnung am Dienstag Streit ausgelöst. Kulturstaatsminister Bernd Neumann (CDU) verbot nach einem Bericht der „Frankfurter Rundschau“ die Abbildung küssender Männer auf der offiziellen Einladungskarte für das Ereignis.
Die aus Skandinavien stammenden Architekten Ingar Dragset und Michael Elmgreen wurden mit den Worten zitiert, der Vorgang zeige, dass das Konzept des Mahnmals funktioniere. Allerdings sei die heute im Norden Europas erreichte öffentliche Akzeptanz Homosexueller zwiespältig, sagte Elmgreen der AP: „Sie wollen uns nicht sehen.“ […]
Unter Welt online kann man lesen:
Homosexuellen-Denkmal
Harter Beton und endlos küssende Männer
An diesem Dienstag wird in Berlin-Tiergarten das erste Denkmal für im Nationalsozialismus verfolgte Homosexuelle eröffnet. Das Kunstwerk von Elmgreen und Dragset ist ein gekippter Betonquader in dessem Inneren ohne Pause ein Film abgespielt wird: Ein Männerpaar küsst sich. Ärger gab es schon vorher.
Noch küssen sie hinter einer Bretterwand. Doch wenn an diesem Dienstag Kulturstaatsminister Bernd Neumann am Rand des Berliner Tiergartens das “Denkmal für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen” eröffnet; wenn der dunkle Beton von seiner Holzverschalung entkleidet sein wird und ein kleines Fenster in der Mauer des leicht gekippt stehenden Quaders den Blick ins Innere freigibt, dann werden die Besucher sie sehen können: zwei Männer, die in einer endlos wiederholten Filmprojektion zärtlich knutschen. […]
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