Steffen030

Verlassen

Sonntag, April 6, 2008 · 4 Kommentare

Wie ein Schlag mitten in den Magen,
dieser Schmerz kaum zu ertragen,
Tränen kullern übers Gesicht,
diesen Schmerz vergisst man nicht.
Wie in Ketten angebunden,
Blut fließt aus allen Wunden,
markiert mit Narben ohne Ende,
zerkratzte Arme, zerkratzte Hände,
zerfetzte, blutbeschmierte Sachen,
nichts kann man dagegen machen.
Angekettet die Flügel der Freiheit
an der Wand der Vergessenheit,
die Ketten klauen einem den Atem.
Was kann man im Leben noch erwarten?

Gefangen im Spiegelraum,
kommt es einem vor wie in einem Alptraum.
Zerschlägt man diese Spiegel
zerbricht das Siegel!
In jeder Scherbe sieht man den Mist,
was im Leben passiert ist.
Jeder Person einzelnes Gesicht,
diese Qualen vergisst man nicht.
Jeder sieht zu wie man leidet,
jeder sieht zu wie man im Schmerz reitet.
Das Blut die Scherben verdeckt,
diese Gesichter vollkommen versteckt,
man alleine ist und sich dieses gehässige Gelächter verpisst,
man auf einmal diese Ruhe merkt
und nicht daran denkt, an das böse Werk,
erstmal sieht wie leer der Raum doch ist,
so leer wie du selber es bist.

Kategorien: Emotional · Gedanken · Gedichte
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