VISA heute, Geldkarte in der DDR

So passend zu meinem Eintrag von gestern habe ich heute meine Kategorie “damals in der DDR” angefangen und ich werde diese sicher ausbauen bis zum Umfallen *g* – ich bin ja auch mit so vielen Dingen in der DDR groß geworden, das ich sicher auch immer was passendes zu heute finde.

Okay ich habe die VISA und zu DDR – Zeiten gab es doch tatsächlich eine Geldkarte, na das habe ich dann doch auch nicht gewusst – hatte man damit auch die Freiheit die VISA heute gibt?

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Nachfolgender Artikel und Bilder wurden von der Seite ddr-geschichte.de auszugsweise entnommen. Den ganzen Beitrag kann man lesen unter diesem Link… dort wurde der Artikel auch übernommen (siehe Seite).

[…] In der Hauptstadt und in einigen Großstädten bieten Geldautomaten ihre Dienste an. Über 200 Geldautomaten sind gegenwärtig im Einsatz. 350 etwas werden es bis zum Jahresende sein. Die Geldkarte ist ein zusätzliches Angebot, das die Dienstleistungen der Kreditinstitute erweitert und zur Rationalisierung der Arbeit in der Geldwirtschaft beiträgt. Günstige Nutzungsmöglichkeiten und hohe Sicherheit bringen den Bürgern vielfältige Vorteile vor allem dort, wo ohne Wartezeiten in Selbstbedienung bequem und in den meisten Fällen auch rund um die Uhr Bargeld abgehoben werden kann.

Über die Geldautomaten kann jeder Inhaber einer Geldkarte Geld von seinem Spargirokonto abheben. Die Geldkarte wird in den Automaten eingegeben, der ”Persönliche Bankcode” (PBC) sowie die gewünschte Summe eingetippt. Danach liegt das Geld in dem Geldfach bereit. Man erhält einen Beleg über den erhaltenen Betrag und wird per Bildschirm zur Rücknahme der Geldkarte aufgefordert. Und das sollte man – die Praxis beweist es – nicht vergessen.

Der ganze Vorgang dauert weniger als eine Minute. Das Anstehen an Schaltern, das Ausschreiben von Belegen entfällt, und man ist außerdem an keine Kassenstunden gebunden, kann auch an den Wochenenden Bargeld abheben, denn die Automaten sind in der Regel an Stellen installiert, die jederzeit zugänglich sind.

Der Automat stellt alle durch 10 teilbaren Beträge zwischen 40 und 500 Mark bereit, maximal jedoch nur 500 Mark pro Tag. Dabei gilt auch für die Geldkartennutzung, daß man nur im Rahmen des Guthabens verfügen darf. […]

Weitere Fragen und Dinge die dort geklärt werden sind:

Wer kann eine Geldkarte erhalten?

Persönlicher Bankcode

Mißbrauch nicht möglich

Nutzung der Geldautomaten

Zukunftsaussichten

Nun aber auch alles war demnach mit der Karte auch nicht möglich – aber sie war ein weiter Fortschritt demnach gewesen zu sein, so das man sagen kann, die DDR hatte eben auch an so was gedacht …

Quellenangabe: Guter Rat, Verlag für die Frau, Leipzig/Berlin, Heft 3/89, S. 33.

2 Antworten to this post.

  1. Posted by erich mielke on Montag, 2. Juli 2007 at 23:32

    schön, das in der von der SED “ddr” getauften ostzone (ui… deutsch war sie ja noch irgendwie, aber was war denn demokratisch an diesem ländle???) neben selbstschußanlagen mit hoher splitterwirkung an der “staatsgrenze” auch an sowas nützliches wie geldkarten gedacht wurde! supi! erst die nicht konvertierbare ostmark (für die man bestenfalls kaffee.mix kaufen konnte) am automaten abholen und sich dann schuppdiwupp an der mauer abknallen lassen.

    geiles land war das!

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  2. Wer behauptet das?
    Schwachköpfe + Demokratie = Supidupi?

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